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Westfalenliga 1

Christian Biermann (r.), hier gegen Nottulns Oliver Leifken, schnürte am Freitagabend einen Doppelpack für den SV Mesum. Fotos: Renger

Schöne beschmutzt Mesums "geile Woche"


Von Christian Lehmann

(20.08.22) Die Tabellenführung gab's als Trostpflaster, trotzdem war der SV Mesum am Freitagabend nach dem 2:2 (1:1)-Remis im Westfalenliga-Kracher gegen GW Nottuln nicht ganz happy. Vor allem in der ersten Halbzeit lieferten die Hassenbrockler ein mega-starkes Spiel ab, Aufwand und Ertrag standen dabei allerdings nicht im Verhältnis. Ein Doppelpack des abermals starken Christian Biermann brachten den Hausherren letztlich nur einen Punkt, weil die Gäste hinten raus nochmal zurück kamen. 

Schon in den ersten drei Minuten machten die Gastgeber Tempo ohne Ende, hatten Pech bei einer Riesenchance durch Yannik Willers, dessen Geschoss GWN-Keeper Marc Wenning-Künne mit einer starken Parade entschärfte. Ein dicker Bock von Innenverteidiger Julian Wolf, dessen versuchtes Zuspiel auf Tobias Guthardt Peter Stüve erschnupperte und eiskalt zum 0:1 vollstreckte. Es sprach für die Einstellung der Gastgeber, dass sie gerade einmal zwei Minuten brauchten, um die Dinge wieder gerade zu rücken. Nach Flanke von Luca Schweder hämmerte Biermann den Ball mit ganz feiner Schusstechnik knallhart ins Tor (1:1/14.). Es folgte eine Dreifach-Chance, bei der weder Valentin Ricken, noch Luca Bültel oder Yannik Willers die Murmel über die Linie brachten (30.).  

"Erste Halbzeit war überragend"

Die Nottulner hatten arg zu kämpfen und mussten zweimal früh taktisch wechseln, weil einfach gar nichts funktionierte. "Da haben wir den Papst in der Tasche gehabt. Mesum war komplett überlegen, sie müssen uns drei oder vier Dinger einschenken", stellte GWN-Coach Roland Westers. "Die erste Halbzeit war überragend von uns, genauso stellen Cello und ich uns das vor", meinte auch Mesums Co-Trainer Markus Heckmann, der den gesperrten Chefcoach Langenstroer an der Linie vertreten hatte. "Wir waren von Anfang an leidenschaftlich in den Zweikämpfen und müssen zur Pause mindestens mit 3:1 führen."

Im zweiten Durchgang war die Partie dann ausgeglichener. Nach Zuspiel von Ricken tauchte Biermann erneut vor dem Nottulner Kasten auf und ließ sich nicht zweimal bitten (2:1/74.). "Danach hätte ich mir gewünscht, dass wir auch mal einen Konter zu Ende spielen", haderte Heckmann, der sich vor allem bei einer Situation über Omar Guetat und Marvin Egbers (80.) mehr versprochen hatte. "Und dann kriegst Du so ein dämliches 2:2..." Zwei Mesumer sensten hier über den Ball, ehe Fabian Schöne die Kugel aus spitzem Winkel irgendwie noch über die Linie brachte (2:2/85.). Den Ausgleich hatten sich die Gäste, die unter anderem zweimal das Aluminium getroffen hatten, trotzdem verdient.

Westers ist einverstanden

"Das ist sehr, sehr ärgerlich und tut mir für die Jungs leid. Hinten raus war es ein offener Schlagabtausch. Trotz drei Spielen in fünf Tagen hatte ich aber nicht das Gefühl, dass wir läuferisch nachgelassen haben. Wir haben echt ein Riesenspiel gemacht. Eine gewisse Enttäuschung ist trotzdem da, weil wir gegen einen starken Gegner eine Menge investiert haben. Wir haben jetzt eine richtig geile Woche hinter uns."   

Nottulns Coach Westers war einverstanden mit dem Punkt. "Ich habe die Jungs in der Halbzeit gefragt, wie viele in der Kirche waren - das müssen viele gewesen sein bei unserem Glück. Nach der Pause sind wir aber deutlich besser ins Spiel gekommen. Aufgrund der letzten 60 Minuten haben sich die Jungs den Punkt immerhin erarbeitet. Mesum hat extrem viel Qualität auf den Platz gebracht. Wenn die nicht viele Probleme mit Verletzungen und so weiter haben, werden die am Ende mindestens unter den ersten drei, vier stehen. Das war gerade im Offensivbereich überragend gut, was die gespielt haben. Da wird der eine oder andere noch so seine Probleme haben. In Mesum einen Punkt zu holen, das wird wenigen Mannschaften gelingen." 

SV Mesum - GW Nottuln     2:2 (1:1)
0:1 Stüve (12.), 1:1 Biermann (14.),
2:1 Biermann (74.), 2:2 Schöne (85.)

Dickens Toka (r.) versucht, die Hereingabe von Yannik Willers zu verhindern.


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