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Westfalenliga 1

Tokas großer Tag 


Von Fabian Renger

(28.08.22) "Eiskalt, der Mann." Roland Westers blieb die Spucke weg. Und auch wir verneigen uns an dieser Stelle vor dem Mann, den man auch "Dicki" nennt. GW Nottulns Dickens Toka ist gemeint. Der hatte im Heimspiel gegen den Lüner SV - Endstand 3:3 (1:1) gleich mehrere leckere Momente. Erst zwirbelte er einen Freistoß mit links aus halblinker Position links an der Mauer vorbei. Das war das 2:2 in der 65. Minute und Tokas gefühlvoller Augenblick. In der 91. Miute avancierte Toka dann endgültig zum Helden. Mit einem Kopfballtor zum 3:3-Endstand - ebenfalls der Marke 'Kann man mal so machen, ist dann halt geil'.

"Da baut er ein richtiges Haus", lobte Nottulns Coach Westers. "Dass der so hoch springen kann, wusste ich nicht." Nach der Ecke von Semih Daglar von links schraubte sich Toka meterhoch in die Lüfte. Ein geiles Last-Minute-Tor. Josse Gerick wedelte zur Feier des Tages nochmal ein bisschen mit der Eckfahne herum. Aber das nur am Rande.

Gerick mit dem frühen Tor

Gerick eröffnete den kleinen Torreigen früh. Eine Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld von - natürlich - Toka fiel Gerick am zweiten Pfosten vor die Füße. 1:0 für die Grün-Weißen (2.). Schöner Start. Bereits zu diesem Zeitpunkt machte Nottuln seine Sache gut, kreierte gegen die bärenstarke LSV-Equipe nicht nur eine ordentliche Möglichkeit. Aber auch Lünen blieb stets gefährlich. Ist jetzt aber auch keine Überraschung. Ex-Profi Marcel Reichwein schickte schließlich Nico Berghorst auf die Reise und da stand's alsbald 1:1 (11.).

War Nottulns Auftritt vor der Pause schon mehr als ordentlich, so war er in der zweiten Hälfte dann mehr als das. "Überragend gut", bediente sich Westers im höchsten Lobes-Regal. Zwar brachte Milan Sekiulic erst den LSV in Führung (48.), doch Nottuln hatte im Anschluss Chance um Chance. Tokas 2:2-Freistoß war folgerichtig.  Aber Berghorst hatte darauf die nächste Lünener Antwort. Das 2:3 resultierte aus einer Nottulner Ecke, der Ball wurde lang gepöhlt, GWK-Keeper Marc Wenning-Künne eilte heraus, aber Berghorst war einen Ticken früher am Ball. Nottuln war wieder hinten. Verflixt und zugenäht (74.).

Doch Nottuln wollte mehr, wollte wenigstens einen Punkt. Und holte sich den ja auch noch. Dank Häuslebauer Toka.

GW Nottuln - Lüner SV 3:3 (1:1)
1:0 Gerick (2.), 1:1 Berghorst (11.)
1:2 Sekulic (48.), 2:2 Toka (65.)
2:3 Berghorst (74.), 3:3 Toka (90+1.)



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