Westfalenliga 1
Der Publikumsliebling kehrt zurück
Von Fabian Renger
(15.04.25) Manche Dinge passen einfach gut zusammen. Beispielsweise der SV Mesum und Dominic Schmidt. Der 30-Jährige spielte zwischen 2016 und 2021 im Mesumer Hassenbrock. 100 Partien sind's
laut FuPa damals in Landes- und Westfalenliga gewesen. "Er ist als Publikumsliebling damals nach Rödinghausen gegangen", erinnert sich Mesums Cheftrainer Pascal Wilmes noch zu gut an die alten Zeiten. In Mesum kannte man Schmidt eigentlich nur unterm Rufnamen 'Domme' - und bald wird man das wieder häufiger hören. Denn Schmidt ist Mesums achter Neuzugang für die kommende Spielzeit.
"Nach uns wurde seine Wechselei ein bisschen wilder", verweist Wilmes auf Schmidts Vita. Stimmt. Ein Jahr zockte er in Rödinghausen (14 Tore in 24 Westfalenliga-Einsätzen, drei Regionalliga-Partien), danach eine Saison bei Preußen Espelkamp. Es folgte je ein halbes Jahr beim Lüner SV und SC Herford. Im vergangenen Sommer schloss er sich dem SV Burgsteinfurt an, kam dort auf 16 Spiele. Die Wege beider Parteien trennten sich bereits vor kurzer Zeit wieder. Ist aber nichts für die Öffentlichkeit. Schmidts
schöne Warnung vor der Saison beim SVB: "Die Abwehrspieler der Liga werden nicht viel Spaß haben."
"Der Draht war immer sehr heiß"
Das gilt dann bald wieder für sämtliche Westfalenliga-Verteidiger. "Er hat seine längste und so gesehen auch beste Zeit bei uns gehabt. Er ist damals im Guten gegangen und hat zu vielen Leuten noch guen Kontakt, der Draht war immer sehr heiß", so Wilmes. Langjährige Kadermitglieder wie "Jule" Wolf oder Tobias Göttlich spielten ja auch 2021 schon mit Schmidt zusammen. Da auf dem linken Flügel, wo der dynamische Wirbler zuhause ist, Bedarf bestand in Mesum - Christian Biermann verlässt den SVM ja beispielsweise -, ergibt die Rückkholaktion definitiv auch aus sportlichen Gründen Sinn und nicht nur aus Nostalgie.
"Steffen [Schmidt, sportlicher Leiter, d. Red.] und ich haben uns gedacht: Wir wollen zum Ende der Transferzeit nochmal was Wildes machen", sagt Wilmes lachend. Schmidt ist schließlich auch ein in vielerlei Hinsicht wilder Zocker. "Wir wissen ihn zu nehmen. Bis hoch zur Westfalenliga will jeder Dominic Schmidt lieber in seiner Truppe haben als andersherum", sagt der Coach. Schmidt selbst hatte übrigens auch eine Zeit vorm SV Mesum. Und zwar ein Jahr beim FCE und zuvor sogar mal auch bei den SF Lotte.
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