Westfalenliga 1
Kemper ist "ein sehr, sehr umgänglicher Typ"
von Fabian Renger
(15.01.26) Und der nächste, bitte! Westfalia Kinderhaus pimpt den Kader für die kommende Spielzeit weiter auf. Neuster Fang: Fabian Kemper. Der 22-Jährige wechselt von GW Nottuln zur Westfalia. In den Baumbergen ist er Kapitän und seit der C-Jugend am Start. „Ein sehr, sehr umgänglicher Typ, der gut in unsere Kabine passt“, findet Martin Lambert, Teil der sportlichen Leitung in Kinderhaus.
Kemper ist natürlich nicht nur aufgrund seiner Umgänglichkeit verpflichtet worden. Kicken kann er auch. „Er passt gut zu der Art, wie wir Fußball spielen wollen – auch in der Innenverteidigung“, sagt Lambert. Wir übersetzen: Kinderhaus setzt auf fußballerische Elemente von hinten raus. Kemper kann das. Der Innenverteidiger ist einer für den gepflegten Spielaufbau, jemand, der besonders im Vorwärtsverteidigen seine Stärken hat.
„Und wenn man in der Westfalenliga mit 22 Jahren Kapitän ist, ist das nicht das allerschlechteste Zeichen“, sagt Lambert. Kempers Erfahrungsschatz ist ebenfalls nicht ohne. In Nottuln verpasste er in der Hinrunde keine Minute, traf sogar ins Tor – was bei ihm Seltenheitswert hat. Auch in der Vorsaison verzeichnete er die meiste Einsatzzeit bei den Nottulnern. Insgesamt sind es 61 Einsätze in der Westfalenliga. Um es mit Lamberts Worten zu sagen: Auch das sind nicht die allerschlechtesten Zeichen.
Nach Richard Joaquim und Till Dresemann ist Kemper übrigens der dritte Neuzugang fürs Team von Philip Just und Massih Wassey für die Saison 2026/27.








































