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Westfalenliga 1

(29.07.25)

Vorbereitung: An und für sich genommen kann sich Pascal Wilmes eigentlich nicht beklagen. Der Trainer des SV Mesum sah eine relativ solide Vorbereitung, mit den üblichen Hochs (Sieg beim Blitzturnier in Neuenkirchen, 2:0 in Spelle trotz kleinem Kader) und Tiefs (2:5 gegen die ISV). "In der Vorbereitung tun Niederlagen manchmal gut, um sich im Training nochmal auf gewisse Dinge konzentrieren zu können", so Wilmes. Uncool: Die Langzeitverletzten Hannes Hesping, Milan Hartke und Simon Moß sind noch nicht wieder auf dem Dampfer und befinden sich maximal im Aufbautraining. Noch uncooler: Tom Siemon, Torwart-Hoffnung und Neuzugang aus der U19 des VfL Osnabrück, riss sich das hintere Kreuzband. Jetzt steht mit Hannes Schäperklaus 'nur' noch ein Keeper zur Verfügung.

Spielidee/Motto: Wilmes umschreibt es wunderbar verständlich. "Wenn du Adrian Knüver und Philip Grewe auf der Sechs hast und dann lange Bälle spielst, hast du den Fußball nie geliebt." Die Verteidiger würden sich das gar nicht trauen, das Duo so lang und hoch zu überspielen. Insgesamt wollen die Mesumer sowieso wieder zurück zum Ballbesitzfußball der Hinrunde der vergangenen Saison. Irgendwann mussten sie das Fußballerische personalbedingt etwas hinten anstellen. Das kostete zwar keine Punkte, dafür jedoch Attraktivität. Das soll wieder ansehnlicher werden. Offensiv braucht sich Mesum eh nicht zu verstecken. Eines fällt Wilmes noch ein: "Unser Neuzugang Jordi Dindic macht es sehr, sehr gut bislang und bringt schon einen guten spielerischen Impuls mit rein."

Diesen Gegner wollen wir unbedingt schlagen: "Immer den nächsten..." Höhöhöh. Witzig. Ne, natürlich schielt Wilmes auf die Derbys, freut sich aber auch auf für ihn noch relativ unbekannte Namen wie Kaunitz, Theesen und auch Ahaus. Ja, die Eintracht, Gegner am ersten Spieltag, kennt Wilmes tatsächlich bisher nur vorm Hörensagen. Trotz der verhältnismäßigen örtlichen Nähe. Vielleicht spielt Frank Wegener ja noch den Fremdenführer...

Ohne den geht bei uns gar nix: "Mein Staff. Ich bin keine One-Man-Show", betont Wilmes und meint sämtliche Mitglieder aus dem Team hinterm Team. Angefangen bei seinen Co Björn Middelhoven und Thomas Overesch, über seinen Betreuer Pierre von der Haar bis hin zu 'Jule' Wolf. Der Spieler und Ex-Kapitän der Mesumer ist neuerdings obendrein Teil des Trainerstabs und kümmert sich dort um den athletischen Bereich, ist also quasi Nachfolger von Sascha Guetat (jetzt Bor. Emsdetten). "Für mich der wichtigste Spieler. Alle Trainer meckern immer über die neuen Generationen - er ist noch einer vom alten Schlag, im positiven Sinne", schickt Wilmes hiermit Wolf offiziell Liebesgrüße raus.

Saisonziel: Mesum wurde Sechster und war Pokalfinalist. "Einstellig bleiben, wieder in Richtung Platz sechs schauen, vielleicht noch ein bis zwei Plätze nach oben gut machen", gibt Wilmes keine verrückten Ziele raus.

Meistertipp: Für den SVM-Coach ist "Peckeloh das Maß aller Dinge. im Normalfall kommt dann lange nichts." Dahinter sieht er ansonsten die üblichen Verdächtigen aus Maaslingen, Kinderhaus, Rödinghausen und Co.

Trainer: Pascal Wilmes (2. Saison)

Zugänge:
Hannes Schäperklaus  (SV Burgsteinfurt)
Max Ostendorf  (FC Eintracht Rheine U19)
Adrian Knüver  (FC Eintracht Rheine)
Tom Siemon  (VfL Osnabrück U19)
Esrom Alem Beyene  (FC Eintracht Rheine U19)
Jordi Dindic  (SV Meppen U19)
Dominic Schmidt  (SV Burgsteinfurt) 

Abgänge:
Mathis Vater (Ziel unbekannt/bleibt vielleicht bis Ende September Teil der Mannschaft)
Tizian Hinterding (SV Mesum II/Bereits zur Rückrunde)
Omar Guetat  (Emsdetten 05/Bereits Zur Rückrunde)
Phil Fockers (Alemannia Salzbergen)
Timon Schmitz  (Fällt mindestens die Hinrunde aus, lässt seinen Pass aber in Mesum liegen)
Valentin Ricken  (Germania Hauenhorst)
Luca Kersting  (SG Elte)
Christian Biermann (GWA Rheine)

So lief die Saison 2024/25:
Das war sie, die erste Spielzeit von Pascal Wilmes als Mesumer Cheftrainer. Die nackte Bilanz: Platz sechs, Kreispokalfinale, Stadtmeister-Titel in der Halle. "Unterm Strich eine sehr, sehr gute Saison - man darf ja nicht vergessen, dass wir der SV Mesum sind. Spätestens im Vergleich mit Mannschaften, die andere Möglichkeiten haben, war das top", sagt Wilmes und verweist auf den "einigermaßen kleinen Umbruch" im Sommer 2024. Stammspieler wie Luca Bültel, Luca Schweder, Yannik Willers und Andreas Heckmann sagten 'Lebewohl' zum Hassenbrock. Anstelle von Max Schmalz standen mit Luca Kersting und Phil Fockers zwei junge Kerle im Kasten. "Wir mussten schon viel verändern, was die Struktur und das Fußballerische angeht", schaut Wilmes zurück. Kein Derby ging in der Saison verloren, abgesehen vom Kreispokalfinale gegen Altenrheine. Auch der Stadtmeistertitel war eine schöne Randnotiz. In der Heim-Tabelle waren die Mesumer sogar viertbeste Mannschaft. Auch das ist allerehrenwert. Der Hassenbrock war einmal mehr eine Festung.





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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Cher. Laggenbeck 30    104:30 82  
2    TuS Laer 30    107:30 80  
3    Kinderhaus II 30    114:25 79  
4    1. FC Gievenbeck II 30    90:26 74  
5    B. Darup 30    96:47 67  

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