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Fabian Schütte und die WSU mussten in der Nachspielzeit eine bittere Pille schlucken.

Orhan-Solo schockt WSU in der Nachspielzeit


von Christian Lehmann

(12.03.18) Das war extrem ärgerlich für die Warendorfer SU! Im Spiel beim FSC Rheda lag das Momentum kurz vor Spielende eigentlich aufseiten des wieder erstarkten Kellerkinds. Ein Solo von Rhedas stärkstem Spieler auf dem Platz, Kamil Orhan, brockte den Gästen in der Nachspielzeit dann aber doch noch eine 1:2 (0:1)-Auswärtspleite ein.

"Das ist insofern sehr bitter, als wir in der Schlussphase eigentlich mehr Druck ausgeübt haben und für meine Begriffe auch mehr Körner hatten", sagte WSU-Coach Christian Gerdhenrich nach dem Spiel. Er monierte, dass sich in betreffender Szene keiner seiner Spieler getraut hatte, das taktische Foul zu spielen. So lochte Orhan in der 92. Minute doch noch zum glücklichen Sieg der Gastgeber ein.

Wilmer bügelt Freyes Patzer aus

Im ersten Durchgang verzeichneten die Pferdestädter zwar mehr Ballbesitz, in Nähe des gegnerischen Strafraums blieb allerdings vieles Stückwerk. Auf der Gegenseite unterlief Loris Theres nach einem Diagonalball das Spielgerät, bei der anschließenden Hereingabe stand Rhedas Alexander Bauer in der Box sträflich frei - 1:0 (12.). Wenig später sah auch Christoph Freye auf der anderen Abwehrseite unglücklich aus. Den Elfmeter nach seinem Foulspiel parierte allerdings Thomas Wilmer im Kasten (39.).

Nach der Pause erhöhte Warendorf dann das Investment, lief vorn immer wieder an - und belohnte sich durch einen Treffer von Fahri Malaj, den Bernd Kieskemper mit einem Schnittstellenpass bedient hatte (1:1/67.). Anschließend hätten die Gäste selbst in Führung gehen und die Partie in Überzahl beenden können, doch der Unparteiische verwehrte ihnen nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Tobias Schwienhorst Freistoß und Platzverweis (80.). Gerdhenrich sah aber auch eigene Versäumnisse: "Wir haben den Ball in aussichtsreichen Situationen immer wieder leichtfertig verspielt."

FSC Rheda - Warendorfer SU     2:1 (1:0)
1:0 Bauer (12.), 1:1 Malaj (67.),
2:1 Orhan (90.+2)

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Nach dem Dritten kommt der Dritte: Die WSU empfängt am nächsten Sonntag den SC Wiedenbrück II, der nach dem überraschenden 1:1-Remis gegen Oestinghausen nun vom FSC Rheda überholt wurde. "Das wird wieder eine schwere Aufgabe", glaubt Warendorfs Coach Christian Gerdhenrich. "Ich schätze Wiedenbrück noch einen Tick spielstärker ein als Rheda. Sie stehen sehr kompakt und geordnet und werden uns sehr viel abverlangen." Weil die Konkurrenz im Keller punktete, braucht die WSU weiterhin vor allem eines: Siege, Siege, Siege...



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