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Westfalenliga 1

Der 17. Oktober ist der Namenstag von Marie-Louise. Für uns ist es ab sofort der Marc-Wiethölter-Tag. Er hat vor genau einem Jahr seinen Abschied aus Altenrheine angekündigt. Nun vermeldete Borussia die Verlängerung mit ihm. Wir freuen uns schon auf 2026! Foto: Lehmann

Wiethölter: "Ein schöner Vertrauensvorschuss"


von Fabian Renger

(17.10.25) Der 17. Oktober ist ab sofort Marc-Wiethölter-Tag bei uns. Öffnet externen Link in neuem FensterVor exakt einem Jahr verkündeten wir seinen nahenden Abschied als Trainer des SC Altenrheine. Im Sommer heuerte er ja als Chefcoach beim Westfalenligisten Borussia Emsdetten an. Und am Freitagvormittag meldet sich Hans-Dieter „Jogi“ Jürgens bei uns. „Wir haben mit den vier Trainern verlängert“, erklärt Borussias sportlicher Leiter. Soll bedeuten: Wiethölter, sein Co Tim Plottek, sein Athletiktrainer Sascha Guetat (oder doch doppel-T in der Mitte???) sowie Torwarttrainer Holger Minnebusch bleiben bis 2027 im Amt.

Wundert jetzt tatsächlich nicht besonders. Abgesehen von Minnebusch, der quasi zum Inventar am Teekotten gehört, fing das restliche Trainertrio erst zu Saisonbeginn an. Weder Wiethölter noch die Borussia sind bekannt dafür, dass sie ihre Vereine bzw. Trainer wechseln wie andere Leute ihre Unterwäsche. Wiethölter war beispielsweise fünf Jahre in Altenrheine tätig.

Sportliche Bilanz: Jürgens spricht vom "Rahmen des Erwartbaren"

Sportlich betrachtet liege man im Rahmen des Erwartbaren, umschreibt es Jürgens. 13 Punkte sammelte Emsdetten aus den ersten zehn Partien und steht derzeit auf Rang neun. Solide. In der Liga heißt das alles aber eh noch nicht viel. Zwölf Gegentore sind die zweitwenigsten – und damit stabil gut. Acht eigene Tore sind natürlich mau. Das hat aber Gründe. Kai Deradjats Auslandssemester in Bergamo tut weh, Tom Bovenschulte konnte bisher beruflich bedingt auch nur eingeschränkt mitmischen. Beides wird sich bessern – Deradjat etwa dürfte im neuen Kalenderjahr wieder eine Option sein. Und mit Laurentiu Tuca präsentierten die Borussen ja bereits einen offensiven Winter-Rückkehrer.

Jürgens spricht richtigerweise von drei quasi-Neuzugängen. Vorne spielte Kürsat Özmen bisher oft den Alleinunterhalter. Wird sich ändern, dürfte sich auch in Bälde bessern. Trotzdem gilt die Zusage des Trainerteams ligaunabhängig. „Ob Oberliga, Landesliga oder Westfalenliga ist egal“, so Jürgens. „Ich gehe aber davon aus, dass wir auch im nächsten Jahr Westfalenliga spielen werden.“ Müssen wir jetzt auch nicht unbedingt tiefergehend ausführen. Wir haben erst Mitte Oktober.

Das Binnenklima passt

Insgesamt hoffe man auf eine deutlich längere Zusammenarbeit, betont der Funktionär. Das hat vor allem auch zwischenmenschliche Gründe. „Entscheidend ist ja, dass man merkt, dass die Trainer sich untereinander verstehen und sie sich auch gut mit der Mannschaft verstehen“, sagt der Sportleiter, der einen schönen Satz hinterherschiebt: „Wer mit diesen Trainern nicht auskommt, ist selbst schuld!“

Wiethölter selbst, jung gebliebene 48 Jahre alt (nein, wir wurden für diesen Satz nicht von ihm bestochen), freut sich darüber, dass die Verantwortlichen so zeitig mit der Ausdehnung der Zusammenarbeit um die Ecke kamen. „Das ist ein schöner Vertrauensvorschuss“, sagt der Übungsleiter, für den das Wir ganz besonders elementar ist. „Mir war es wichtig, dass wir in dieser Konstellation weitermachen dürfen, weil ich es sehr genieße, mit Plotti, Sascha und Holger zusammenarbeiten zu können. Alle bringen eine Menge wichtigen Input mit.“ Minnebusch verfüge über die nötige Borussen-Sicht, Guetat ist ein Ass auf seinem Gebiet und Plottek ein unschätzbarer zweiter Mann.

Wiethölter betont den Wert des Staffs

In dieser Woche war Wiethölter beispielsweise beruflich unterwegs. „Da muss ich mir in keinster Weise Gedanken machen, dass mal was nicht läuft, weil ich weiß, dass die Jungs in guten Händen sind.“ Aber auch die Zusammenarbeit mit dem Team hinter dem Team um Jürgens und „Cello“ Langenstroer sei absolut entspannt. „Das macht Spaß, es tut sich was, wir wollen etwas entwickeln, aber das schafft man nicht in drei Monaten“, denkt Wiethölter eh langfristiger. Beispiel: Art und Weise des Fußballs. Hier will er – auch wenn es platt klingt – eine etwas andere Art implementieren. Aber: Auch das braucht Zeit. Und die kriegt er nun. Auf seine Mannschaft ist er eh gut zu sprechen. „Ich gehe mal nicht davon aus, dass jetzt 18 Leute wegen dieser Nachricht den Verein verlassen werden…“ Das glauben wir auch nicht.

Nun aber genug. Spätestens am 17. Oktober 2026 lesen wir uns wieder zu diesem Thema…



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
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2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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