Westfalenliga 1
Die Eintracht hat wieder zu sich gefunden
von Fabian Renger
(14.09.25) Nach dem schönen Saisonstart folgte ein weniger schöner Leistungseinbruch bei Eintracht Ahaus. Zwei Spiele, null Tore, null Punkte – der Aufsteiger spürte die knallharte Realität in der neuen Liga. Am Ahauser Kirmes-Samstag spielte die Eintracht daheim gegen die SF Ostinghausen – und wir können festhalten: Die Eintracht hat wieder zu sich gefunden. Mit 3:0 (1:0) schickte sie die Gäste auf die Heimreise. Und das war absolut verdient.
Eintracht-Coach Frank Wegener nannte es sogar „völlig hochverdient. Wir haben eine ganz andere Mentalität und Intensität an den Tag gelegt. Ostinghausen hat über 90 Minuten keine einzige Torchance gehabt, wir hatten satt und genug.“
Platzverweis der Gäste hilft Ahaus
Natürlich half es, dass sich der Gast selbst schwächte. David Markovski sah für Nachtreten glatt Rot (25.). Aber auch bis dahin war Eintracht besser im Spiel. Spätestens danach war’s endgültig die Partie der Hausherren. Lennart Varwick und Christopher Behrendt scheiterten jedoch beide zunächst noch am Gäste-Schnapper Max Koch – für Wegener der beste Akteur der Gäste.
Nach einer Ecke jubelte die Eintracht erstmals: Nach einem Eckstoß von Luca Ehler köpfte Lennart Varwick an den Pfosten, den Abpraller verwertete er schließlich (38.). „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann super runtergespielt“, lobte Wegener. Runterspielen war auch angesagt, seine Elf erhöhte nämlich zügig auf 3:0. Zunächst durch Behrendt im Nachsetzen (56.), danach durch Christian Rosing aus 16 Metern (59.). „Wir haben Chancen aufs 4:0 und 5:0 – es hätte höher ausgehen müssen, wir haben dem Torwart die Finger wund geschossen“, so Wegener. Aber ein 3:0 ist sicherlich auch in Ordnung.
Eintracht Ahaus - SF Ostinghausen 3:0 (1:0)
1:0 Varwick (38.), 2:0 Behrendt (56.)
3:0 Rosing (59.)
Rote Karte für Ostinghausens Markovski (Nachtreten/25.)








































