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So wie im Hinspiel zwischen Frederik Grune (Nr. 8) und HSG-Akteur Jonas Marchand dürfte es auch am Samstag am Anton Knubel-Weg mit Haken und Ösen zur Sache gehen.

Anschwitzen: Anschnallen fürs Finale!


von Nicolas Hendricks

(07.05.15) Mit Superlativen soll man im journalistischen Tagesgeschäft nicht so einfach um sich werfen. Ein kontrollierter Umgang mit ihnen pusht jedoch die Bedeutung, wenn es denn mal wirklich so weit ist. Das Aufeinandertreffen zwischen der HSG Gremmendorf/Angelmodde und der HSG Hohne/Lengerich verdient einfach das Prädikat „absoluter Showdown“ und lässt schon jetzt bei allen Beteiligten die Nackenhaare aufstellen. So langsam heißt es also: Anschnallen fürs große Finale der Bezirksliga 3!

Die Ausgangslage an der Tabellenspitze ist dabei klar: Den Hausherren, erst im vergangenen Jahr aus der Kreisliga aufgestiegen, reicht am heimischen Anton-Knubel-Weg bereits ein Unentschieden zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga. Verfolger Hohne/Lengerich ist zum Siegen verdammt. Gewinnen die Handballer vom Teutoburger Wald am Samstagnachmittag, dann sind sie sicher Meister der Bezirksliga 3 und im kommenden Jahr Landesligist.

HSG Gremmendorf/Angelmodde – HSG Hohne/Lengerich     Samstag, 16.45 Uhr
„Wir haben immer gesagt, dass wir unsere Heimspiele gewinnen wollen“, betont HSG-Trainer Axel Binnenbruck, „jetzt haben wir unser Endspiel – und zwar Zuhause.“ Am Ende soll der Heimvorteil den Unterschied ausmachen. Am Gremmendorfer Anton-Knubel-Weg erwartet Binnenbruck eine „herausragende Stimmung in einer bis zum letzten Platz gefüllten Halle“. Neben der eigenen Heimstärke macht den Blau-Gelben die Auswärtsschwäche der HSG Hohne/Lengerich Mut. Das Team von Trainer Jörg Brüggemann verlor vor zwei Wochen haushoch mit 14:24 beim TV Vreden und zeigte vor allem im Angriff eine erschreckend schwache Leistung.
Hinspiel: Nur einmal lag Lengerich beim 28:26 (16:13)-Erfolg Opens internal link in current window(zum Spielbericht) der Münsteraner im Januar in Front – und zwar nach wenigen Sekunden durch den Treffer von Frederic Schallenberg zum 1:0. Simon Marchand (10 Tore) und Lennart Spanuth (8) waren die besten Werfer des Spitzenreiters.
Heimspiel-Tipp: Anders als beim Box-Duell zwischen Mayweather und Pacquiao erfüllt dieser Showdown die Erwartungen voll und ganz. Richtige Partystimmung kommt jedoch erst nach dem letzten Tempogegenstoß durch Lennart Spannuth in den Schlusssekunden auf – 28:27 für Gremmendorf.

Sparta Münster – ASV Senden II     Samstag, 18 Uhr
Vor einigen Wochen hoffte Sparta-Trainer Reinhard Hölscher noch auf ein Endspiel gegen damals ebenfalls noch abstiegsbedrohte Sendener. Mittlerweile ist die ASV-Reserve sicher gerettet und der münstersche Traditionsklub bereits abgestiegen. Für Hölscher ist es die letzte Partie als Sparta-Coach.
Hinspiel: 20:24 (11:13)-Niederlage aus Sicht der Spartaner.
Heimspiel-Tipp: Hölscher bekommt den positiven Abschluss, den er verdient – 27:25-Sieg.

SV Vorwärts Gronau – Eintracht Hiltrup     Samstag, 19 Uhr
Die Ausgangslage ist kompliziert und eindeutig zugleich: Eintracht Hiltrup braucht mindestens ein Unentschieden in Gronau, um einer möglichen Abstiegsrelegation sicher aus dem Weg zu gehen. Schlägt im zeitgleich stattfindenden Duell der TV Emsdetten III den TV Borghorst, dann hält die Eintracht unabhängig vom eigenen Ergebnis sowieso die Klasse.  Bei einem Sieg der Borghorster könnte auch Emsdetten noch auf den Drittletzten Rang abrutschen, wenn Hiltrup mindestens einen Punkt holt. Eintracht muss dabei auf Trainer Martin Halfmann verzichten, der im lange geplanten Kurzurlaub weilt. Daniel Hartelt soll die Mannschaft im letzten Saisonspiel auf und neben dem Platz führen. Gegner Gronau kämpft im engen Tabellen-Mittelfeld noch um eine Platzierung zwischen Rang drei und sieben.
Hinspiel: Verdienter Heimsieg für Hiltrup mit starker zweiter Halbzeit – 30:25 (13:13)
Heimspiel-Tipp: Gronau schenkt nichts her – trotzdem gewinnt Hiltrup 29:28.

TV Vreden – SC Münster 08     Samstag, 19.45
Mit einem lang ersehnten Sieg hat sich der SC Münster 08 am vergangenen Wochenende zumindest von den eigenen Zuschauern am Kanal positiv in die Sommerpause verabschiedet. Mit Vreden wartet nun ein äußerst heimstarkes Team auf den SCM. Vor allem in den Eins-gegen-eins-Situationen liegen die Stärken des TVV.
Hinspiel: Viele Tore, viel Spektakel – 37:35 (18:16) für den SC Münster 08
Heimspiel-Tipp: Wieder viele Tore, aber diesmal keine Punkte für den SCM: 38:34



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