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Nullacht und José Castro machten dem Ligaprimus das Leben schwer.
Michael van Husen führte die HSG-Truppe in Abwesenheit von Spielertrainer-Kollege Axel Binnenbruck.

Starke Nullachter verlangen HSG alles ab


von Christian Lehmann

(02.02.15) Gerade nochmal gut gegangen - schon wieder! Zum dritten Mal in Folge setzte sich Handball-Bezirksligaprimus HSG Gremmendorf/Angelmodde hauchdünn durch. Im Derby gegen den SC Münster 08 behielt die Truppe der Spielertrainer Axel Binnenbruck und Michael van Husen denkbar knapp mit 24:23 (11:10) die Oberhand. Van Husen freute sich über die Fortsetzung der "Wahnsinns-Serie" beim Tabellenführer, warnt aber vor dem schweren Auftritt am nächsten Wochenende beim TV Vreden: "Die haben zuhause noch keinen Punkt abgegeben. Es ist klar, dass wir da anders auftreten müssen."

Grund, etwas zu verändern bestand im Vorfeld der Partie für die von Björn Hartwig gecoachten Nullachter nicht. Mit schnellen Tempogegenstößen und aggressiver Deckung hatten die in dieser Spielzeit oft leistungsschwankenden Gäste zuvor die Spitzenteams aus Vreden und Gronau geschlagen. Die HSGler hatten die Partie gegen Gronau beobachtet und waren vor allem auf das schnelle Umschaltspiel der Nullachter gut eingestellt. Mit der offensiven Deckung der Jungs vom Kanal hatten sie aber so ihre Probleme. "Wir haben vorn viel zu viel frei verworfen", monierte van Husen zudem. Das Fehlen von Spielercoach Binnenbruck, Simon Marchand und Ailko Fischer machte sich bemerkbar.

"Nie aufgegeben"

So konterte Nullacht die frühe 3:1-Führung der Gastgeber und ging Mitte des ersten Durchgangs gar mit 8:6 in Führung. Auch vom 10:11-Pausenrückstand ließ sich der nun Tabellensiebte nicht entmutigen und blieb den "Gremmenmoddern" im Nacken. "Sie haben nie aufgegeben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten klasse gespielt", erkannte van Husen die Leistung des Gegners an.

Nach der Pause zogen die Gastgeber zunächst schnell auf 13:10 und 14:11 davon, doch Nullacht biss sich immer wieder fest. Selbst beim Stand von 24:21 kurz vor dem Ende gab sich der SCM nicht geschlagen. Und brachte deshalb den Favoriten noch einmal mächtig ins Wanken: Sechsmal standen die HSGler in den Schlussminuten frei vor dem Nullacht-Kasten, sechsmal vergaben sie. Den Sieg brachten sie dann aber doch noch gerade so über die Zeit - mal wieder. Und bekanntlich besagt der große Handballphrasen-Almanach: Wer solche Spiele gewinnt, der wird am Ende Meister.

HSG-Tore: J. Marchand, Spannuth (je 4), van Husen, Igelmann, Bauhaus (je 3), Oefner, Broer (je 2), Kosmalla, Kempken, Heiming (je 1)

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