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Lennard Spanuth warf acht Tore gegen Havixbeck.

Der zweite Anzug sitzt gegen Havixbeck


von Mario Witthake

(08.12.14) Groß war der Respekt der Bezirksliga-Handballer der HSG Gremmendorf-Angelmodde vor der Auswahl SW Havixbecks - ebenso groß war letztlich auch der tatsächliche Unterschied auf dem Parkett zugunsten der Heimmannschaft. Beim 32:26 (16:9) hielt die fantastische Heimserie der Gremmendorfer und verschaffte den Spielertrainern Axel Binnenbruck und Michael van Husen wichtige Erkenntnisse.

Ohne die vier etablierten Rückraum-Kräfte Thomas Ahmann, Ailko Fischer, Frederik Broer, Gero Bauhaus und dem nicht spielfitten Felix Fleer auf der Bank zeigten die Gremmendorfer, dass der zweite Anzug sitzt. Havixbeck, das zuletzt gegen Gronau untergegangen war, leistete erstaunlich wenig Gegenwehr und ermöglichte den Gremmendorfern einen schnellen 5:0-Vorsprung.

Die Gelb-Blauen gönnten sich schon in dieser Phase mehrere Fehlwürfe, zogen dem Gegner aber immer wieder mit ihrer offensiven Deckung den Zahn. Zudem waren Lennard Spanuth und die Marchand-Brüder Simon und Jonas wieder eine Bank, Neuzugang Jonas Oefner ließ in seinem zweiten Spiel für die HSG erkennen, dass er als Rechtsaußen eine Verstärkung sein kann. Wobei der Gegner in dieser Form kein Maßstab sein kann. "Es war leichter als erwartet", sagte Binnenbruck, der den Vorsprung mit seinem Team bis zur Pause komfortabel auf sieben Tore ausbaute.

Spätes Aufbäumen

Für Havixbeck deutete sich in der zweiten Hälfte eine Klatsche an (15:25), doch nach der Hinausstellung von Binnenbruck bäumte sich das Team um Trainer Martin Drewer etwas auf und gewann sogar die zweite Hälfte nach Toren (17:16). Als Sieger dieses Abschnitts durften sich die Gremmendorfer dennoch fühlen, weil sie einiges ausprobieren konnten. Lukas Kempken hinterließ auf der Spielmacherposition einen guten Eindruck. Und Milan Schröder und Max Flatau sammelten wichtige Minuten. Platz zwei will Binnenbruck dennoch nicht überbewerten. "Wir werden unsere Saisonziele nicht korrigieren."

Die starke Heimserie ohne Liga-Niederlage im Kalenderjahr 2014 hielt die HSG also souverän. Und für die Mannschaftskasse muss Malte Igelmann eine Kiste Bier springen lassen, weil er am Sonntagabend vor dem begeisterten Publikum das 30. Tor geworfen hat.

HSG-Kader und Tore: Mende, J. Igelmann (Tor) - Spanuth (8/2), J. Marchand (7/3), S. Marchand (5), M. Igelmann, Oefner (je 3), van Husen (2), Binnenbruck, Kempken, Kosmalla, Schröder (je 1), Flatau, Fleer, Homann-Niehoff



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