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Auch Thomas Ahmann aus dem rechten Rückraum bekam die Härte der Partie zu spüren

Die Blau-Gelben schnuppern am Aufstieg


von Niklas Engemann

(22.02.15) Am heutigen Sonntag schlug der Bezirksliga Tabellenführer, die HSG Gremmendorf-Angelmodde, den Zweitplatzierten Vorwärts Gronau mit 33:26 (15:13). Nicht nur auf dem Papier das Spitzenspiel des 17. Spieltags; bei hervorragender Stimmung in der Halle am Anton-Knubel-Weg verlangten sich die beiden Mannschaften alles ab - mit dem besseren Ende für die HSG Gremmendorf-Angelmodde.

Die Vorzeichen bei der Heimmanschaft standen gut: Erst kürzlich hatte das Spielertrainerduo, bestehend aus Alex Binnenbruck und Michael van Husen, sein Engagement klassenunabhängig für die Saison 2015/2016 zugesagt. Zuhause ist die HSG Gremmendorf-Angelmodde in dieser Spielzeit zudem unbesiegt. Gegner Vorwärts Gronau stellte sich allerdings als eine hart zu knackende Nuss heraus, die Mannschaft von Trainerin Karola Westhoff agierte mit einer soliden 6:0-Deckung, aus der heraus sie immer wieder per Tempogegenstoß zu Treffern kam. So begann die hart umkämpfte Partie ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und es stand zwischenzeitlich 8:8. Herausragender Akteur bei den Gronauern war Carsten Reß im linken Rückraum, der seine Mannen sowohl defensiv als auch offensiv strukturierte und insgesamt sieben Treffer beisteuern konnte. Zur Halbzeit setze sich die HSG Gremmendrof/Angelmodde dann doch minimal ab und ging mit einer 15:13-Führung in die Kabine.

Der Matchplan von Michael van Husens Mannschaft ging dann spätestens in der zweiten Halbzeit voll auf. "Wir haben uns vorgenommen dem Rückraum den Spaß am Spiel zu nehmen", so der Spielertrainer. Defensivtaktisch bedeutete das eine offensive 3:2:1-Deckung, die vor allem Carsten Reß aus dem Spiel nehmen sollte. Im Verlauf des zweiten Abschnitts zahlten sich die Planungen des erfahrenen Trainer aus; die ersten drei Treffer in Durchgang zwei erzielten zwar noch die Gronauer, später zog die HSG dann aber mit 28:24 davon. Weiter, so van Husen, habe man durch viele Wechsel vor allem zum Ende der Partie noch mehr Puste als der Gegner gehabt. Bei Vorwärts Gronau lief in Abschnitt zwei nicht mehr viel zusammen. Teils Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung, teils Kritik an der Schiedsrichterleistung brachten die Gronauer aus dem Konzept. Trainerin Westhoff weiß: "Wir haben mit Wut anstatt Verstand gespielt und waren nicht mehr diszipliniert genug."

HSG-Tore: J. Igelmann, Arnholdt, Mende - Spanuth (12/4), S. Marchand (4), J. Marchand (3), Bürger (2), Ahmann (2), Kempken (2), Kosmalla (1), Fischer (2), Fleer (1), Schröder (1), Binnenbruck (1), van Husen (1)


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