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Bester Werfer seines Teams und Aktivposten im HSG-Rückraum: Simon Marchand.

Harz und Qualität geben den Ausschlag


von Nicolas Hendricks

(07.09.15) „Giftig, schnell und unangenehm“ sagte Axel Binnenbruck, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Gremmendorf/Angelmodde, „wollten wir hier auftreten und damit den Gegner überraschen.“ Zwar gelang dies seiner Mannschaft vor allem in der Anfangsphase des Auswärtsspiels gegen den 1.HC Ibbenbüren. Letztlich kam der Aufsteiger beim 23:26 (14:17) am Teutoburger Wald ab der 40. Spielminute aber nicht mehr für einen Punktgewinn in Frage.

„Grundsätzlich sind wir zufrieden, die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt. Am Ende hat sich aber die Qualität und Erfahrung von Ibbenbüren durchgesetzt“, so Binnenbruck weiter. Auch der Aspekt, dass in der Ibbenbürener Halle – wie in allen anderen Hallen außerhalb der Stadt Münster auch – mit Harz gespielt wird, machte sich bemerkbar. Binnebruck: „Für uns ist das ein riesiger Wettbewerbsnachteil.“ Gerade bei den wichtigen Anspielen an den Kreis fehlte somit die Genauigkeit. Außerdem verwarfen Lennard Spanuth und Simon Marchand die beiden einzige HSG-Siebenmeter der Partie, „auch deshalb, weil sich der Ball mit Harz ganz anders verhält“, kommentierte Binnenbruck.

Zweimal stark aus der Kabine

Davon abgesehen, sah Binnenbruck den 1.HC qualitativ „eine Nuance besser“. Dabei legte die HSG zu Beginn richtig stark los, führte 2:0 und 5:3, ehe Ibbenbüren ab Mitte der ersten Hälfte die Führung übernahm. Auch nach dem Wiederbeginn waren die Süd-Münsteraner spielbestimmend und kamen von 14:17 auf 17:18 wieder heran. Anschließend setzten sich die Hausherren jedoch vorentscheidend auf 21:16 ab und nutzten wenig später eine doppelte Überzahl zu einem weiteren 3:1-Lauf, um den Deckel draufzumachen.

Unter dem Strich zeigte sich die HSG in der neuen, deutlich stärkeren Liga, konkurrenzfähig. Lediglich neun Gegentreffer im zweiten Durchgang zeugten von einer starken Defensivarbeit nach dem Seitenwechsel. Allerdings fehlte vor allem im rechten Rückraum die Durchschlagskraft im Angriff. Benjamin Horn zeigte sich dort zwar sehr engagiert, besitzt aber als Rechtshänder auf dieser Position einen deutlich schlechteren Winkel zum Tor. Simon Marchand im linken bzw. zentralen Rückraum war mit acht Treffern bester HSG-Werfer an diesem Tag. Niklas Richter und Lennard Spanuth machten über die Außen ein sehr ordentliches Spiel und trafen jeweils fünffach.

1.HC Ibbenbüren – HSG Gremmendorf/Ang.     26:23 (17:14)
Tore HSG: S. Marchand (8), Spanuth, Richter (je 5), Kuckuck, Horn (je 2), Kosmalla (1)



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