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Auch sieben Treffer von Nick Kukuk halfen der HSG in Bielefeld nicht weiter.

148 Sekunden nicht in Rückstand


von Nicolas Hendricks

(15.11.15) Keine Katastrophe, kein Beinbruch und erst recht keine Krise. Aber: Mit 29:37 (14:19) unterlag die HSG Gremmendorf/Angelmodde am Samstag bei der HSG EGB Bielefeld – und weiß spätestens jetzt, worum es in der ersten Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte geht: „Für uns zählt einzig und alleine, am Ende zwei Teams hinter uns zu lassen. Aber das wussten wir auch schon zu Saisonbeginn“, so Gremmendorf-Coach Axel Binnenbruck nach der Niederlage in Bielefeld. Dabei kassierten die Münsteraner mit 37 Gegentreffern die meisten in den neun bislang gespielten Begegnungen.

Über die gesamten 60 Spielminuten hinweg führten die Ostwestfalen lediglich 148 Sekunden lang nicht – und zwar gleich zu Beginn der Begegnung. Anschließend traf Dennis Laumann per Siebenmeter zum 1:0, nach knapp vier Minuten legte Raimund Barton das 2:0 nach. Die Gremmendorfer liefen fortan dem Rückstand bis zum Schluss hinter her, ohne dabei ein wirklich schlechtes Spiel zu machen. Kleinigkeiten gaben den Ausschlag für die Hausheren, erst in der Schlussphase wurde das Ergebnis wirklich deutlich.

Starker Marchand sieht Rot

Im ersten Durchgang überzeugte Gremmendorfs Simon Marchand mit sieben eigenen Toren. Doch als Marchand mit seinem Freiwurf kurz nach der Pausensirene einen in der Mauer platzierten Bielefelder im Gesicht traf, bekam das Rückraum-Ass vom Schiedsrichter-Gespann die Rote Karte gezeigt. „Die Entscheidung war sehr hart“, kommentierte Binnenbruck die Szene und führte fort: „Wir spielen und trainieren bei uns in Gremmendorf ohne Harz, auswärts wird aber immer mit Harz gespielt. Da verhält sich der Ball beim Wurf ganz anders. Simon hat das ganz bestimmt nicht mit Absicht gemacht.“

Nach dem Seitenwechsel mussten die Blau-Gelben folglich ohne ihren bislang Besten auskommen. Vor allem Nick Kukuk und Niklas Richter sprangen in die Bresche, so kam die HSG eine Viertelstunde vor Schluss durch das Tor von Benjamin Horn bis auf 23:26 heran. Wirkliche Spannung kam anschließend jedoch nicht mehr auf, weil Bielefeld auf taktischer Ebene die richtigen Gegenmaßnahmen ergriff und sich anschließend wieder toremäßig absetzen konnte.

Binnenbruck: „Als positiven Fakt nehmen wir mit, dass wir uns vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut geschlagen haben. Doch gerade in den Momenten, als die Begegnung nochmal spannend wurde, sind einige Entscheidungen gegen uns gefallen.“

EGB Bielefeld – HSG Gremmend./Ang.     37:29 (19:14)
Aufstellung Gremmendorf:
Menge, Arnhold – Kukuk (7), Spanuth (7/1), S. Marchand (7/3), Richter (4), van Husen, Heiming, Horn, Kempken (je 1), Strieth, Feldmann, Kosmalla



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