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Gremmendorfs jünstes Eigengewächs, Kreisläufer Torge Strieth, war gleich zu Spielbeginn viel auf dem Feld und letztlich zweifacher Torschütze.

Doppelte Freude in Gremmendorf


von Nicolas Hendricks

(11.01..15) Was für ein Handballnachmittag für die HSG Gremmendorf/Angelmodde! Mit 34:30 (18:16) setzte sich das Team von Michael van Husen und Axel Binnenbruck in eigener Halle gegen den 1. HC Ibbenbüren durch und feierte somit den dritten Landesliga-Heimsieg in Serie. „Wenn gleich auch noch Kinderhaus in Werther gewinnt, haben wir ein Fünf-Punkte-Polster nach unten. Das wäre natürlich stark“, sagte van Husen unmittelbar nach der Schlusssirene. Und die Nachbarschaftshilfe kam: Kinderhaus gewann am frühen Abend mit 25:24 (12:13) in Ostwestfalen, die HSG machte dadurch punktemäßig einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Schon in der ersten Halbzeit überzeugten die Süd-Münsteraner und führten insgesamt nur beim Stande von 0:0 und 1:1 nicht. Aus einem guten Kollektiv stach wieder einmal HSG-Rückraum-Ass Simon Marchand hervor. Marchand war, obwohl zumeist in Extra-Manndeckung genommen, mit 13 Treffern der alles überragende Mann der Begegnung. Nicht nur aufgrund seiner eigenen Tore, auch seine Assists waren erneut außergewöhnlich. Unter anderem setzte der lange Schlacks trotz Gegnerdruck Teamkollege Lennard Spanuth nach vier Minuten mit einem gefühlvoll angehobenen Pass über die gegnerische Deckungsreihe in Szene, den Spanuth vom Kreis zum 4:2 vollendete.

Arnholdt doppelt im Glück

Nicht ihren besten Tag erwischten die Torhüter im HSG-Gehäuse. Immer wieder rutschten Bälle unglücklich durch, Maximilian Menge und Bastian Arnhold wechselten mehrfach. Immerhin ging von Menge zu Beginn der zweiten Hälfte eine kleine Initialzündung aus, als er beim Stand von 22:19 einen Siebenmeter von Ibbenbürens Daniel Albers parierte. Weil Marchands Siebenmeter kurz darauf im gegnerischen Netz zappelte, zog die HSG auf vier Treffer davon. Als Arnhold in der Schlussphase erneut für Menge ins Tor ging, kehrte immerhin das Glück zurück: Gleich zwei aussichtsreiche Versuche der Gäste krachten an den Pfosten – eine mögliche Aufholjagd von Ibbenbüren wurde dadurch im Keim erstickt.

Vorne funktionierte am Ende fast alles: Einen frechen Freistoßtrick verwertete Niklas Richter von Linksaußen zum 26:20, selbst in Unterzahl baute die HSG nach kurzer Schwächepause ihre Führung wieder auf 29:25 aus. Wichtige Treffer in den Schlussminuten erzielten mit Maximilian Plettenberg (zum 24:19), Malte Igelmann (30:25) und Lukas Kempken (33:28) Akteure, die von der Bank kamen und gleich frischen Wind ins eigene Angriffsspiel brachten. Sichtlich erleichtert sagte van Husen anschließend: „Großes Lob an die gesamte Mannschaft. Wir waren engagierter und ehrgeiziger als der Gegner und haben deshalb verdient gewonnen.“ Dem war letztlich nichts mehr hinzuzufügen.

HSG Gremmendorf/A. – 1. HC Ibbenbüren     34:30 (18:16)
Aufstelltung HSG: Menge, Arnholdt – S. Marchand (13/5), Richter (6), Spanuth (4), Kempken, Plettenberg, Igelmann, Broer, Strieth (je 2), Kukuk (1), van Husen, Kosmalla 



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3    SV Bösensell 19    49:10 49  
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