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Henning Kosmalla und die HSG waren gegen Ladbergen nicht nur körperlich unterlegen.

HSG läuft Ladbergen nur hinterher


von Nicolas Hendricks

(28.09.15) Im vergangenen Jahr trennten die HSG Gremmendorf / Angelmodde und den TSV Ladbergen noch zwei Spielklassen. Im Aufeinandertreffen in der Landesliga zwischen dem Aufsteiger aus Münster und dem Verbandsliga-Absteiger vom Teutoburger Wald setzten sich letztlich die besseren Einzelspieler der Gäste mit 26:22 (10:14) gegen das Kollektiv von Axel Binnenbruck und Michael van Husen durch. „Absolut verdient“, wie Binnenbruck nach der Schlusssirene zugab.

Bereits nach drei Minuten führten die Gäste durch zwei Tore von Jan-Nicolas Pötter mit 2:0. Nur einmal, als Nick Kukuk zum zwischenzeitlichen 6:6 in der 14. Minute traf, konnte die HSG das Ergebnis ausgleichen. Ansonsten bestimmte der TSV die Begegnung, zog bis zur Halbzeit auch dank starken Torhüterleistungen auf 14:10 davon und ließ auch im zweiten Abschnitt gar nichts mehr anbrennen.

„Wir haben eine neu zusammengewürfelte, junge Truppe. Schwankungen in der Leistung sind da ganz normal“, analysierte Binnenbruck anschließend. Simon Marchand, beim Derbysieg in Kinderhaus mit neun Treffern noch der überragende Mann auf dem Feld, ging angeschlagen in die Begegnung und erzielte aus dem Spiel heraus lediglich einen Treffer. Erneut starke Leistungen zeigten Lennard Spanuth mit sechs Toren und der junge Kreisläufer Torge Strieth mit vier Treffern. HSG-Keeper Florian Mende hielt bemerkenswerte vier Siebenmeter.

Wurfqoute unter 50 Prozent

Eine hohe Anzahl an Fehlwürfen, insgesamt fanden 25 von 47 Würfen der HSG nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse, machten einen Punktgewinn jedoch unmöglich. „Wir haben mit unserer Tagesform zu keiner Phase der Partie am Sieg geschnuppert“, musste Binnenbruck folglich zugeben. Trotzdem sind er und Trainerkollege van Husen mit der Ausbeute von 4:4-Punkten vor der nun anstehenden dreiwöchigen Herbstpause zufrieden.

„Nach unserem guten Start in die Saison wissen wir jetzt, dass wir den Klassenerhalt schaffen können. Das ist ein sehr gutes Gefühl“, so Binnenbruck. In den kommenden drei Trainingswochen wollen die Coaches an mehreren Stellschrauben drehen, ohne Grundlegendes im eigenen Spiel zu verändern: „Wir werden an individuellen Sachen wie dem eigenen Tempogegenstoß und der generellen Wurfeffektivität arbeiten“, sagt der Coach, „grundsätzlich sind wir aber auf dem richtigen Weg“.

HSG Gremmend./Ang. – TSV Ladbergen     22:26 (10:14)
Aufstellung HSG: Buhrfeind, Mende – Spanuth (6/2), Strieth (4), Kempken, Horn, Kukuk (je 2), S. Marchand (2/1), Broer, Plettenberg, Kosmalla, Richter (je 1), Heiming, Igelmann



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