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Geschlossene Teamleistung: Nick Kukuk (3.v.l.) und seine Mannschaftskollegen beeindruckten einmal mehr durch ihr starkes Kollektiv.

Gremmendorf macht Deckel drauf


von Nicolas Hendricks

(18.04.16) Eine gute Stunde lang mussten die Handballer der HSG Gremmendorf/Angelmodde nach ihrem beeindruckenden 32:22 (16:11)-Heimsieg gegen den TV Isselhorst angespannt warten. Nachdem dann jedoch endlich bekannt wurde, dass Hauptkonkurrent HSG EGB Bielefeld sein Heimspiel gegen den TuS Spenge II trotz langzeitiger Führung mit 20:22 verlor, durfte gefeiert werden: Die Gremmendorfer sind auch in der kommenden Spielzeit in der Landesliga am Start!

„Die Leistung des Klassenerhaltes ist für uns sogar noch höher zu hängen, als der Aufstieg im Vorjahr. Jetzt sind wir alle ziemlich platt, aber glücklich“, sagte HSG-Coach Axel Binnenbruck später. Groß gefeiert wird erst am kommenden Samstag in einer Diskothek am Hafen – nach dem abschließenden Auswärtsspiel gegen den TV Friesen Telgte. Einen spontanen Mannschaftsabend gab es unmittelbar nach dem Erreichen des gesteckten Saisonziels natürlich trotzdem.

Ersatzgeschwächter Gegner

Im Spiel gegen den TV Isselhorst profitierten die HSG-Handballer auch davon, dass die Gäste bereits am vergangenen Wochenende den eigenen Klassenerhalt gepackt hatten. Mit lediglich einem Wechselspieler fürs Feld und ohne Leistungsträger Marvin Gregor reisten die Ostwestfalen nach Münster.

Doch gerade zu Beginn von beiden Halbzeiten machte der TVI den Hausherren das Leben schwer. Groß war die Sorge besonders zum Start der letzten 20 Minuten, als Isselhorst nach einer guten Phase den Anschluss zum 19:20 hergestellt hatte. Nachdem Binnenbruck und Trainerkollege Michael van Husen ihr Team anschließend wachrüttelten und auch die prall gefüllte Halle Emotionen frei setzte, gelang den Blau-Gelben das Comeback. Durch einen 6:0-Run zum 26:19 erzwungen die Blau-Gelben letztlich die Vorentscheidung.

Lob an Torge Strieth

Großen Anteil hatte, neben dem wiedererstarkten Simon Marchand sowie den fünffachen Torschützen Nick Kukuk und Henning Kosmalla, allen voran Youngster Torge Strieth: Der A-Jugendliche spielte am Kreis nahezu durch und erzielte vier eigene Treffer. Dabei stand sein Einsatz in der Vorwoche aufgrund einer Familienveranstaltung noch auf der Kippe. „Das war sehr wichtig, dass Torge dabei war“, zollte Binnenbruck seinem Jungspund ein Sonderlob. Im HSG-Gehäuse überzeugten Max Menge und Florian Mende vor allem in den entscheidenden Momenten der Begegnung.

„Unter dem Strich war das eine geschlossene Teamleistung. Wir waren gut auf den Gegner vorbereitet und haben insgesamt auch eine sehr ordentliche Deckungsarbeit geleistet“, fasste Binnenbruck noch einmal zusammen. Das Aufeinandertreffen mit dem TV Friesen Telgte am kommenden Wochenende, der seinerseits ebenfalls zeitgleich den Klassenerhalt feierte, verfällt nun zu einer Art Freundschaftsspiel. Binnenbruck: „Immerhin ist es ein Derby.“

HSG Gremmendorf/A. – TV Isselhorst     32:22 (16:11)
HSG: Menge, Mende – S. Marchand (7/3), Kukuk, Kosmalla (je 5). Horn, Strieth (je 4), Plettenberg (3), Kempken (2), Heinzel, Broer (je 1), Heiming, van Husen, Richter



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