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Der Treffer von Nick Kukuk (l.) zum zwischenzeitlichen 21:23 sorgte noch einmal für Spannung in Ibbenbüren. Für einen Punktgewinn kam die HSG diesmal jedoch nicht in ernsthaft Frage.

HSG-Risiko wird nicht belohnt


von Nicolas Hendricks

(02.11.15) Am Ende war es Axel Binnenbruck und Michael van Husen als Trainergespann der HSG Gremmendorf/Angelmodde relativ gleich, wie hoch die Niederlage bei der Ibbenbürener SpVg ausgehen würde. „Ob du mit vier oder neun Toren verlierst, ist doch egal. Deswegen sind wir nochmal hohes Risiko eingegangen, haben Hop oder Top gespielt“, sagte Binnenbruck nach der 25:34 (13:17)-Auswärtsniederlage am Teutoburger Wald.

Eine gute Viertelstunde vor dem Ende waren die Münsteraner nach dem Treffer von Nick Kukuk zum 21:23 noch voll im Spiel, erst in der Schlussphase zogen die Hausherren, angeführt von Rückraum-Ass Stefan Honerkamp, so deutlich davon. Dass der Sieg der Ibbenbürener unter dem Strich verdient war, daran zweifelte nach der Begegnung niemand. Gremmendorf spielte zwar lange Zeit gut mit und blieb ergebnistechnisch lange drin im Match, doch nicht ein einziges Mal führten die Gäste.

Ungewohnt treffunsicher

„Wir haben diesmal leider nicht am Punktgewinn geschnuppert, aber das ist für uns bei so einem starken Gegner kein Beinbruch“, kommentierte Binnenbruck nach dem Abpfiff. Ein wenig gehemmt wirkten die sonst so treffsicheren Simon Marchand, der gesundheitlich leicht angeschlagen auf dem Parkett stand, und Lennard Spanuth, der aufgrund seines Studiums in Köln derzeit nicht regelmäßig trainieren kann. Beide Goalgetter kamen diesmal lediglich auf zwei Treffer.

Einen ordentlichen Tag in der Offensive erwischten Max Plettenberg mit sechs sowie Benjamin Horn und Johannes Heiming mit jeweils vier Treffern. Doch vor allem in der ersten Hälfte gingen die HSG-Akteure zu wenig Risiko und liefen auch aufgrund ihrer schwachen Chancenverwertung immer einem Rückstand hinterher. Gegen einen routinierten, abgeklärten und stets hellwachen Gegner, der mit dem ehemaligen Zweitligaspieler Honerkamp immer wieder einen Lösungsansatz in seinen Angriffen fand und durch die Torhütern Steffen Schumacher und Lars Paulsen starken Rückhalt genoss, waren die Gremmendorfer somit letztlich chancenlos.

Ibbenbürener SpVg – HSG Gremmend./Ang.     34:25 (17:13)
HSG: Buhrfeind, Mende – Plettenberg (6/2), Horn, Heiming (je 4), Kukuk (3), Kosmalla, S. Marchand, Spanuth (je 2), Strieth, Broer (je 1), Feldmann, Igelmann, Kempken



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