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Die ein oder andere Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns brachte HSG-Trainer Axel Binnenbruck zur Verzweiflung.

Gut fürs Gefühl - mehr nicht


von Nicolas Hendricks

(02.02.16) Wie selten zuvor macht der Handball in diesen Tagen Werbung in eigener Sache. Den EM-Triumph von Dagur Sigurdsson, Andreas Wolff und Co. haben Millionen Deutsche am Fernseher verfolgt. Weltmeisterschaften und Olympische Spiele stehen dadurch in mittelfristiger Zukunft an, auch diese zukünftigen Events werden mit diesem Team definitiv ein großes Spektakel.

Dass Münster auch Handball kann, wissen immer noch viel zu wenige Münsteraner. Spannungsgeladene, atemberaubende Auftritte hat in diesen Wochen vor allem die HSG Gremmendorf / Angelmodde in der Landesliga zu bieten. Beim 28:29 (14:13) zog der Aufsteiger beim TSV Ladbergen diesmal hauchdünn den Kürzeren.

So blöd das klingt: Ein Gang in die Gremmendorfer Anton-Knubel-Halle lohnt sich in den nächsten Wochen somit noch viel mehr. Im Kampf um den Klassenerhalt wird es dort bis Saisonende regelmäßig richtig hoch hergehen. Und der Sport ist in der Halle mindestens genauso spannende wie vor dem TV-Gerät, auch wenn es dort „nur“ um den Erhalt der Landesliga – und nicht um den EM-Titel geht.

Spiel kippt in der Schlussphase

In Ladbergen fanden die Gremmendorfer schnell sehr gut ins Spiel, führten nach dem Treffer von Niklas Richter in der 19. Minute mit 10:7. Auch im zweiten Durchgang dominierten die Blau-Gelben zunächst das Geschehen, bis zum 17:13 durch Kreisläufer Thorge Strieth lief alles nach Plan von Trainergespann Axel Binnenbruck und Michael van Husen.

Anschließend brachten gleich mehrere Zeitstrafen das HSG-Kollektiv ins Wanken: 16:4-Strafenminuten standen nach der Schlusssirene zuungunsten der Gremmendorfer auf dem Spielbericht, zudem bekamen die Hausherren sieben Siebenmeter zugesprochen, während die Gäste lediglich einmal an die Linie durften. So kippte die Begegnung in den letzten 20 Minuten. „Diese Verteilung ärgert uns natürlich, besonders die Zeitstrafen haben uns immer wieder zurückgeworfen“, ärgerte sich Binnenbruck im Anschluss an die Begegnung.

„Wir wurden für eine sehr gute Auswärtsleistung nicht belohnt. Wir haben uns auswärts sehr gut präsentiert und sind am Ende sehr enttäuscht, weil wir so nahe dran waren“, so Binnenbruck weiter. Weil die Gremmendorfer im Hinspiel in eigener Halle noch komplett unterlegen waren – und an diesem Sonntag mindestens gleichwertig auftraten – ist eine positive Entwicklung innerhalb der Mannschaft nicht von der Hand zu weisen. Binnebruck: „Das gibt uns ein gutes Gefühl für die wichtigen Aufgaben in den nächsten Wochen.“

TSV Ladbergen – HSG Gremmendorf / A.     29:28 (13:14)
HSG: Menge, Mende – S. Marchand, Richter (je 6), Kukuk, Plettenberg (je 4), Broer (3), Horn (2), Kosmalla, Igelmann, Strieth (je 1), van Husen, Kempken



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2    Neuenkirchen II 6    23:9 16  
3    SV Mesum II 6    25:12 15  
4    SV Bösensell 5    13:3 15  
5    SV Büren 2010 6    24:12 13  

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