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HSG fehlen entscheidende Zentimeter


von Nicolas Hendricks

(14.12.15) 0:3, 5:13 und 8:17. Der Start der HSG Gremmendorf / Angelmodde in die Begegnung beim TV Isselhorst ging ordentlich nach hinten los. Schon zur Pause war das Spiel im Gütersloher Stadtteil quasi gelaufen. „Wir hatten einfach keinen guten Tag und waren diesmal nicht in der Lage, dem Gegner Paroli zu bieten“, traf HSG-Coach Axel Binnenbruck den Nagel auf den Kopf. Die zuvor mit der HSG punktgleichen Ostwestfalen setzten in heimischer Halle ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt, für Gremmendorf steht in der kommenden Woche gegen den TV Friesen Telgte nun ein richtungsweisendes Heimspiel auf dem Programm.

Nachdem die Isselhorster gleich zu Beginn ihr hohes Maß an Motivation unterstrichen, zeichnete sich auch schnell eine physische Überlegenheit der Hausherren ab. Gerade am Kreis fehlten den Gremmendorfer Defensivspezialisten die entscheidenden Zentimeter Körpergröße im Kampf um die Bälle. So kam der TVI immer wieder zu einfachen Treffern vom Kreis. Weil im eigenen Angriffsspiel Simon Marchand einen ungewohnt schwachen Tag erwischte und aus dem Spiel heraus lediglich drei Treffer erzielte, zogen die Hausherren toremäßig immer weiter davon.

Bester HSG-Werfer aus dem Feld war am Ende Rückraum-Schütze Nick Kukuk mit vier Toren. Johannes Heiming und Henning Kosmalla trafen immerhin dreifach. Wenig zusammen lief bei Lennard Spanuth, die zwei Tore des flinken Außenspielers liegen klar unter seinem Durchschnitt. „Gerade Lennard und Simon haben kein gutes Spiel gemacht, aber das passiert“, analysierte Binnenbruck nach der Schlusssirene. Der Blick der HSG-Coaches Binnenbruck und Michael van Husen richtet sich aber trotz der deutlichen Niederlage gleich wieder nach vorne. Binnenbruck: „Für uns geht es jetzt darum, die Leichtigkeit wiederzufinden und den Fokus auf das kommende Spiel gegen Telgte zu legen.“

TV Isselhorst – HSG Gremmendorf/A.     36:24 (17:8)
HSG: Menge, Mende – S. Marchand (6/3), Kukuk (4), Heiming, Kosmalla (je 3), Richter, Spanuth, Igelmann (je 2), Kempken, Broer (je 1), Strieth, van Husen, Plettenberg

Blieb in Isselhorst ohne eigenen Treffer, anders als die zentralen Angreifer des Gegners: Gremmendorfs Jung-Kreisläufer Torge Strieth.


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