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Mit sieben Treffern bester HSG-Schütze bei der bitteren Auswärtsniederlage gegen den TV Werther: Außenspieler Henning Kosmalla.

HSG-Gegner zieht Kopf aus der Schlinge


von Nicolas Hendricks

(04.04.16) Mit 16:12 führten die Landesliga-Handballer der HSG Gremmendorf/Angelmodde im so wichtigen Abstiegsknüller beim TV Werther. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Werther mit dem Kopf in der Schlinge“, sagte HSG-Coach Axel Binnenbruck später. Was dann geschah war für Trainer, Spieler – und eigentlich für alle Beteiligten in der Halle – komplett unverständlich: Gremmendorf verlor in den letzten 25 Minuten völlig den Faden und gab den mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten nahezu sicheren Klassenerhalt auf furiose Art und Weise aus der Hand. Letztlich gewannen die Ostwestfalen vom TVW beim 29:21 (11:13) nicht bloß die Begegnung, sondern für die HSG zu allem Überfluss auch noch den bei Punktgleichheit entscheidenden direkten Vergleich.

„Wir haben komplett die Linie verloren und eine Riesenchance vertan. Ich habe dafür keine Erklärung“, schüttelte Binnenbruck auf der langen Rückreise am späten Sonntagabend immer wieder den Kopf. Während im ersten Durchgang die eigene Deckung zwar kein sonderlich herausragendes Spiel machte, mit lediglich elf Gegentreffern jedoch voll im eigenen Soll blieb, wechselte die HSG mit 13:11 die Seiten. Nach gutem Start in die zweite Hälfte und drei schnellen Treffern von Benjamin Horn erhöhten die Gäste gar auf 16:12. Zuvor hatte sich Henning Kosmalla von außen und bei Tempogegenstößen als besonders torgefährlich erwiesen.

Horstmann überragend

Doch anschließend, für die HSG-Coaches Michael van Husen und Binnenbruck „unerklärlich“, agierten die Blau-Gelben viel zu passiv. Werther hingegen spielte sich in einen echten Handball-Rausch und machte, angeführt vom starken rechten Rückraumspieler Andreas Horstmann, aus dem angesprochenen 12:16-Rückstand eine 23:17-Führung. Auch Tobias Bäumer und Florian Mende im HSG-Gehäuse bekamen im zweiten Abschnitt kaum einen Finger mehr an den Ball.

Durch die bittere Auswärtsniederlage rangieren die Gremmendorfer zwar weiterhin auf einem guten zehnten Tabellenplatz. Mit Werther, Telgte und Bielefeld rückte jedoch nahezu die gesamte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt bis auf einen Punkt auf die HSG heran. Selbst Ligaschlusslicht Warendorf schöpfte durch einen Erfolg gegen Westfalia Kinderhaus neuen Mut und verkürzte den Rückstand auf Gremmendorf auf drei Zähler.

TV Werther – HSG Gremmendorf/A.     29:21 (11:13)
HSG: Bäumer, Mende – Kosmalla (7), Horn (5), S. Marchand, Kempken, Heinzel (je 2), Strieth, Broer, Plettenberg (je 1), Richter, J. Marchand, Heimig, Binnenbruck



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