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Lukas Kempken spielte in der Schlussphase gegen die WSU eine entscheidende Rolle.

Blaues Auge hilft im Abstiegskampf


von Nicolas Hendricks

(21.02.16) Der Klassenkampf-Gipfel zwischen der Warendorfer SU und der HSG Gremmendorf/Angelmodde in der Handball-Landesliga 2 hätte für beide Teams bei Sieg oder Niederlage richtungsweisenden Charakter haben können. Nach dem 24:24 (10:12) bei der WSU können sich nun eher die Gremmendorfer als Gewinner fühlen. Nicht nur, dass sie die Hausherren durch ihr erstes Remis der Saison auf Drei-Punkte-Distanz halten. Auch der direkte Vergleich geht nach dem Erfolg im Hinspiel an die HSG.

Danach, dass die Blau-Gelben in diesem so wichtigen Spiel überhaupt etwas holen könnten, sah es jedoch lange Zeit nicht aus. Nachdem Warendorf schon im ersten Abschnitt leichte Vorteile hatte und mit 12:10 die Seite wechselte, legten die Hausherren bis zur 38. Minute einen Zwischenspurt ein und zogen durch den Treffer von Johannes Kleigrewe zum 17:12 auf fünf Tore davon. Zu allem Überfluss handelte sich Gremmendorfs Henning Kosmalla anschließen eine Zeitstrafe ein.

Doch Warendorf verpasste in dieser Phase die Möglichkeit, sich weiter abzusetzen. "Danach haben wir uns aufgerafft und richtig ins Spiel zurückgekämpft", sagte HSG-Coach Michael van Husen nach der Schlusssirene, "endlich haben wir nach den guten Auswärtsspielen zuletzt auch mal etwas mitgenommen".

Horn mit dem Ausgleich

Zu Beginn der Schlussviertelstunde hatte Gremmendorf durch den Treffer zum 18:19 von Simon Marchand, der von Warendorf über die volle Spielzeit hinweg in Manndeckung genommen wurde, den Anschluss wieder hergestellt. Wenig später gelang Benjamin Horn der erste Ausgleich nach langer Zeit (20:20/49.).

In einer dramatischen Schlussphase brachte der erneut bärenstarke Marchand sein Team zweimal in Führung (23:22, 24:23). Doch Warendorf gelang zweieinhalb Minuten vor Schluss durch Jan Linnenbank der letztlich verdiente Ausgleich, bei dem es bis zum Ende blieb.

"Insgesamt haben wir uns vorne viel zu schwer getan. Wir hatten einen schlechten Start nach der Pause und sind am Ende mit einem blauen Auge davon gekommen", sagte van Husens Trainerkollege Axel Binnenbruck. Neben Marchand, mit neun Treffern trotz Sonderbewachung bester HSG-Werfer, stach vor allem Lukas Kempken auf der Mittelposition in der entscheidenden Phase positiv heraus.

Warendorfer SU - HSG Gremmendorf / A. 24:24 (12:10)
HSG: Menge, Mende - Marchand (9/3), Horn (4), Kosmalla, Plettenberg (je 3), Strieth (2), Broer, Richter, Kempken (je 1), van Husen, Igelmann



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