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Bald in der Landesliga? Die Handballerinnen von Adler Münster. Foto: SV Adler Münster
Im Endspurt muss der Liga-Zweite ohne Hannah Middendorf (h.) auskommen.

Foto-Finish mit Adler Münster


von Mario Witthake

(26.02.16) In einem packenden Foto-Finish sind die Handballerinnen von Adler Münster involviert. Fünf Spieltage vor Schluss rangeln vier Teams, die nur ein Punkt trennt, um die Meisterschaft in der Bezirksliga 3. Der Trend spricht gegen die Adler-Frauen. Trainer Michael Quest ist dennoch optimistisch.

Beim jüngsten 20:18-Erfolg in Sendenhorst zeigten sich die Adlerfrauen erholt von drei Pleiten in Serie, die vor dem Remis gegen Ammeloe/Ellewick die klare Tabellenführung gekostet hatten. Inzwischen thront der SuS Neuenkirchen oben (26:8), dahinter lauern Adler Münster, Hohne/Lengerich und die Deutsch-Niederländische Kombo aus Ammeloe/Ellewick punktgleich (25:9).

"Das Verletzungspech hat uns leider eingeholt", sagt Quest. Mit Hannah Middendorf und Annika Müller fehlen zwei wichtige Stützen aus dem Rückraum im Liga-Endspurt. Die Bank ist dünn besetzt, Spielerinnen aus der Zweiten müssen aushelfen, aber erstmal in den Rhythmus kommen.

Attraktiver Spielstil

Dieser Rhythmus ist wichtig bei Adler, denn die große Stärke dieser Mannschaft ist das Tempospiel, also die Angriffe über die erste und zweite Welle. "Wir werfen in der Regel viele Tore", sagt Quest. Sein Team schließt gerne aus dem Rückraum ab, wird aber nicht von einer oder zwei überragenden Shooterin getragen. "Wir können aus vielen Positionen treffen."

Seit zwölf Jahren coacht der 42-Jährige die Adlerdamen, hat viele Spielerinnen kommen und gehen sehen. Da der Verein ohne Jugendabteilung auskommen muss, ist die Mannschaft von zugezogenen Studentinnen abhängig. "Der Zusammenhalt ist groß", sagt Quest. Ihm und seiner Mannschaft geht es vorrangig um den Spaß und die Lust am Spiel.

Die Landesliga ist trotzdem das Ziel, zumal der dann nötige Leistungssprung nach Ansicht des Trainers nicht allzu groß wäre. "Ich bin sicher, dass es bis zum Ende knapp wird." Am Sonntag empfängt Adler den SC Münster 08, das einzige Team dieser ausgeglichenen Liga, das auf Platz fünf zwischen Himmel und Hölle agiert. "Wir haben uns schon im Hinspiel sehr lange sehr schwer getan", sagt Quest. Am Ende stand ein 30:25 für Adler auf der Anzeige. Ein Ergebnis, das im Rückspiel die erneute Tabellenführung bescheren könnte.



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4    Germ. Hauenhorst 18    46:23 45  
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