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Tischtennis

WSU-Nachwuchstalent und Hoffnungsträger: Weggefährten aus dem Warendorfer Team schätzen Jonas Vorderlandwehr vor allem für dessen Eifer und Disziplin.

"Aktuell nur ein Hobby"


Von Kevin Michaelis

(06.07.17) Mit Jonas Vorderlandwehr hat die Tischtennisabteilung der WSU ein wahren Rohdiamanten in den eigenen Reihen. Mit gerade einmal 16- Jahren verfügt Vorderlandwehr bereits schon jetzt über außergewöhnlich starke Fähigkeiten. Doch wo genau die Reise hinführen soll, ist für den Rechtshändern noch nicht klar.

Zum Tischtennis gekommen ist Vorderlandwehr vor neun Jahren. Schnell wurde deutlich, dass der damals Siebenjährige nicht nur ein gutes Händchen hat, sondern auch das nötige Talent für den Hallensport mitbringt. Gepaart mit viel Ehrgeiz und vor allem Disziplin schaffte es Vorderlandwehr schon in die höchste westdeutsche Jungenklasse (U- 18 NRW-Liga). Drei mal die Woche Training sollten sich schnell auszahlen, denn bereits Anfang Januar 2017 feierte der WSU-Jungspund sein Debüt für die erste Herrenmannschaft – es war ein 9:0-Heimsieg über Westerkappeln – damals sogar noch in der Verbandsliga.

Über die abgelaufene Spielzeit in der Landesliga und dem fünften Tabellenplatz sagt er: „Ich bin positiv überrascht, da wir leider oft viele Spieler ersetzten mussten. Für mich persönlich ging es darum, erst einmal alles kennenzulernen.“

Vorderlandwehr ist aber nicht nur darauf bedacht, sich und seine eigenen Interessen im Tischtennis durchzusetzen. Viel mehr engagiert er sich seit mittlerweile zwei Jahren auch als Übungshelfer im Trainingsbetrieb und gibt Einzeltraining für Kinder. Wodurch sein Standing und seine Vorbildfunktion im Verein schon jetzt enorm groß sind. Und auch abseits der Platte ist der Jungspund auf dem Teppich geblieben.

Zukunft ungewiss

Wie es hingegen sportlich weiter gehen soll, ist für den frisch gebackenen Absolventen der Realschule noch nicht hundertprozentig klar: „Natürlich möchte ich es so weit wie möglich schaffen. Ein Internat kommt erstmal nicht in Frage, wobei man bei einem ernsthaften Angebot noch einmal überlegen muss. Jedenfalls würde ich jetzt nicht von heute auf morgen alles stehen und liegen lassen, nur um Profi zu werden. Tischtennis ist aktuell nur ein Hobby.“ Egal wohin der Weg am Ende führt, für Vorderlandwehr wird Tischtennis einen großen Stellenwert behalten.



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