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Tischtennis

Tim Artarov (l.) schmeckte die Team-Silbermedaille bei der Maccabiade in Israel sehr gut.

Münsters Ass glänzt in Israel


Von Felix Ritzmann

(28.07.17) Bei den Europäischen Maccabi Games vor zwei Jahren hatte Tim Artarov schon mal richtig abgeräumt. In Berlin war er mit drei Gold- und einer Silbermedaille der erfolgreichste Sportler. Bei der Weltmakkabiade in Israel konnte er seine Leistung bestätigen. Zwei Silbermedaillen zeugen vom Talent des jungen Tischtennisasses.

 Für alle Laien: Die Makkabaide oder auch die Maccabi Games sind die jüdische Variante der olympischen Spiele und die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt. 2015 hat Artarov bei der europäischen Variante schon einmal eine Duftmarke hinterlassen, als er eine Silberund gleich drei Goldmedaillen mit nach Hause brachte. Damit war er der erfolgreichste Athlet bei diesem Turnier.

Die Erwartungen waren also groß, vor allem, weil das deutsche Tischtennisteam als eines der Stärksten im Turnier eingeschätzt wurde. Top-Favorit war trotzdem die israelische Mannschaft: Bei einem reinjüdischem Turnier recht logisch.

"Reise war gigantisch"

Einer seiner Begleiter bei der Makkabiade war der Coach des deutschen Jugendteams und sein Trainer beim 1.FC Gievenbeck, Peter Luthardt. Er hatte für das Event nur lobende Worte übrig: "Die Reise war gigantisch und das Rahmenprogramm beeindruckend". Doch der Sport stand natürlich im Vordergrund. Denn sowohl im Doppel als auch im Team gelang es Tim, alle Gegner auf dem Weg ins Finale mit seinen Teamkameraden auszuschalten. Darunter auch starke Gegner wie die USA, Großbritannien, Argentinien und im Doppel-Halbfinale sogar ein israelisches Duo.

Am 10. Juli stand dann das erste Finale im Team an. Der Gegner hier war jedoch deutlich zu stark und Artarov er musste sich den Israelis geschlagen geben. Immerhin knöpfte das deutsche Team dem israelischen als einziges einen Punkt ab.

Doch noch war das letzte Wort nicht gesprochen. Zwei Tage später fand das Finale im Doppel statt. Wieder ging es gegen das israelische Team. Das deutsche Doppel zeigte von Anfang an, dass es den Gastgebern die nächste Goldmedaille nicht kampflos überlassen würde und brachte die Israelis tatsächlich an den Rand einer Niederlage. Trotz einer kleinen beim Spiel erlittenen Verletzung zeigte Artarov eine großartige Leistung. 2:2 hieß es, bevor die Israelis den Sack zumachten und das Gold im Doppel klar machten.

Natürlich waren zwei Silbermedaillen trotzdem ein großer Erfolg, wie Artarov stolz mitteilte: "Wenn man die Sporthalle mit einer Medaille verlässt, ist das ein unglaubliches Gefühl." Ob er in zwei Jahren wieder bei der Europäischen Makkabiade spielen wird, weiß er noch nicht: "Vielleicht werde ich einen Blick darauf werfen."



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