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Volleyball

Die strahlenden Sieger des USC Münster waren in Gievenbeck das beste Team.
Malin Schäfer (#16) und Carmen Heilemann ließen auch Paderborn gekonnt hinter sich.

"Fröhlich, selbstbewusst, nicht arrogant"


von Mario Witthake

(11.04.16) Die Favoritenbürde haben die U20-Volleyballerinnen des USC Münster bei der Westdeutschen Meisterschaft problemlos auf sich genommen. Ohne Satzverlust marschierte dieser talentierte Jahrgang durch die Halle des Stein-Gymnasiums in Gievenbeck. Neben dem strahlenden USC sahen die Zuschauer noch andere Siegermannschaften.

Vor allem die Präsentation der Seinen hat USC-Trainer Benedikt Frank gefallen. "Wir waren fröhlich, selbstbewusst, nicht arrogant", beschrieb er den glänzenden Auftritt. Gegen das Kollektiv 14 gleichwertig guter Spielerinnen war kein Kraut gewachsen. Im Halbfinale stemmte sich der RC Borken-Hoxfeld noch am tatkräftigsten, blieb aber immer hinten dran. Im Endspiel hatte der USC gegen BW Dingden beinahe leichtes Spiel - mit 25:13 und 25:16 setzten sich die Unabhängigen durch. Trost für Dingden: Auch der Dorfklub aus Hammwinkeln ist für die bundesweite Meisterschaft qualifiziert.

Lea Rischke (#15) und Clarissa Lamm lieferten sich mit Olpe einen packenden Fight.

Fauxpas bringt Bruch

Am dominanten USC war in der Zwischenrunde auch der Gastgeber gescheitert. Blau-Weiß Aasee war nach der erwarteten Startniederlage gegen Borken-Hoxfeld unter Zugzwang, um mindestens unter die ersten Acht zu kommen. In einem echten Krimi unterlag Aasee im ersten Satz 24:26 gegen den VC SFG Olpe, um sich nach deutlicher 23:15-Führung im zweiten Durchgang auf eine Nervenschlacht einzulassen. Olpes Trainer Josef Basch hatte eine gemäß Spielbericht falsch nummerierte Spielerin eingesetzt. Nach Diskussionen mit der Spielleiterin ging es irgendwann weiter, doch bei Aasee ging erstmal nichts mehr und Olpe punktete sieben Mal in Folge.

"Zum Glück haben meine Co-Trainer die Wechsel so getimt, dass es am Ende wieder passte", lobte Aasee-Trainer Dieter Theis seine Kompagnons Sven Müller und Kerstin Theis. Außenangreiferin Patricia Lomölder glich zum 26:24 nach Sätzen aus und war auch im Tie-Break neben der umsichtigen Libera Dorina Seifert die entscheidende Figur zum 15:9-Erfolg.

Am zweiten Tag der hervorragend organisierten Turniers landete Aasee nach einem 2:0-Sieg gegen VoR Paderborn und einer 0:2-Niederlage gegen den SV Wachtberg schließlich auf den sechsten Platz im Endklassement. "Das ist mit diesem Jahrgang nichts normales", lobte BWA-Vorsitzender Hugo Domin die sportliche Leistung. Die vielen Helfer, auch vom USC, hatten zudem für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Nach zwei Siegen und drei Niederlagen reichte es für Aasee zu einem guten sechsten Rang.


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2    SV Büren 2010 2    12:6 6  
3    FSV Ochtrup 2    8:2 6  
4    Neuenkirchen II 2    8:3 6  
5    Brukt. Dreierwalde 2    8:3 6  

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