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Lisa Krüger (#8) half mit der dritten Mannschaft der Zweiten von BWA.

Gemischte Gefühle beim Kehraus


von Mario Witthake

(21.03.16) Das pickepackevolle Volleyballwochenende hatte für BW Aasee am Samstag prächtig begonnen, in der Endabrechnung gab's aber auch ein paar Enttäuschungen zu verkraften. Für zwei Mannschaften geht die Saison in die Verlängerung.

Zeitgleich mussten am Samstag um 15 Uhr die zweite und dritte Damenmannschaft in der Verbandsliga an. Die Niederlage der abstiegsgefährdeten Zweiten zeichnete sich gegen den ASV Senden II früh ab. Als Hartmut Röttgers Team in der Haupthalle an der Bonhoefferstraße das 0:3 kassierte hatte, stand es in der Hittorf-Halle nach Sätzen 2:0 für Aasees Dritte gegen Blau-Weiß Sande II. Das mit Verstärkung aus der Oberliga angereiste Team aus Ostwestfalen, das zuletzt dreimal in Serie gewonnen hatte, brauchte einen Sieg zum Klassenerhalt. "Es war ein sehr hitziges Spiel", merkte BWA-Coach Peter Witte an. Sein Team behielt die Nerven, führte stets zur Mitte eines Satzes und verwaltete den Vorsprung zum 3:0 (25:18 25:22 25:21) ins Ziel.

Beim Abendspiel der Oberliga-Herren bedankte sich Röttger bei allen Spielerinnen der Dritten für die Schützenhilfe. "Das wirkte sehr ehrlich", merkte Witte an. Beide Mannschaften hatten sich im Liga-Alltag nichts geschenkt - echter Sport eben.

Foto-Finish

Für die Oberliga-Herren lief's gegen den VC Bottrop zunächst nicht optimal. Der als Beach-Spezialist bekannte Gäste-Spieler Denis Berken dominierte bis in den vierten Satz hinein, ehe er sich eine Bänderverletzung zuzog. Aasee drehte auf, erzwang per 27:25 den Tiebreak und hatte in der anschließenden Nervenschlacht das bessere Ende (17:15) für sich. Bitter für die Truppe von Matthias Warnck: In Summe fehlten Aasee zwei Punkte für den direkten Aufstieg. "Hätte, wenn und aber ist egal", so Warnck. "Wir haben eine gute Rückserie gespielt und hätten in der Hinrunde mehr Konstanz gebraucht." Platz vier ist am Ende ein ordentliches Ergebnis, zumal neun glatte Saisonsiege (3:0 oder 3:1) zuletzt in der Spielzeit 12/13 glückten.

Mehr als ordentlich ist der zweite Platz für die Damen-Erste, die beim 3:0-Abschlusserfolg gegen den Detmolder TV frei von allen Sorgen auftrumpfte. Die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga wird die Mannschaft von Nils Kaufmann Ende April bestreiten (22./23./24. 4.). Der Gegner könnte Langenfeld, Cloppenburg, Hannover, Nienburg oder Gladbeck II heißen.

Dieses April-Wochenende wird sich auch die vierte Damenmannschaft freihalten. In einem echten Endspiel zog die von Sven Müller gecoachte Truppe am Sonntagnachmittag gegen den VfL Ahaus den Kürzeren (2:3) und muss sich mit der Relegation begnügen. Dort wartet jenes Sande II, das ja noch eine Rechnung mit Aasee offen hat. "Das wird sehr schwierig", prognostiziert Witte. Sollte der Vierten der Aufstieg in die Verbandsliga gelingen, müsste eine von drei Aasee-Teams in die Parallestaffel wechseln.

Die Sektkorken knallten bei der zweiten Herren-Mannschaft schon vor dem 3:0-Auswärtssieg beim TSV Münster-Gievenbeck II. Die Mannschaft um Trainer Ben Helmus und Kapitän Benjamin Hennig war der Sprung in die Oberliga nicht mehr zu nehmen. Nach dem klaren Derbysieg schmeckten die Getränke noch besser als ohnehin.



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