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Volleyball

Nach dem entscheidenden Punktgewinn brachen bei Spelles Volleyballerinnen alle Dämme.
Pia Kramer (v.) und Meike Schepers bejubeln hier den 2:2-Satzausgleich.
Deutlich verbessert im Vergleich zum Pokaldesaster in Ostbevern zeigten sich Saskia Schafberg (#15) und Lisa Stetzkamp.

Runde eins geht an Spelle-Venhaus


von Christian Lehmann

(22.04.16) Einmal Gänsepelle zum Mitnehmen, bitte! In der "Höhle des Löwen", der zum Bersten gefüllten Sporthalle der Oberschule Spelle, haben die Volleyballerinnen des SV Blau-Weiß Aasee vor rund 500 begeisterten Zuschauern ihre Chancen auf den Sprung in die 3. Liga gewahrt. Zwar verlor das Team von Trainer Nils Kaufmann das Relegations-Hinspiel beim SC Spelle-Venhaus im Tie-Break mit 2:3 (25:17, 19:25, 15:25, 25:15, 12:15). Dieses Ergebnis eröffnet den Münsteranerinnen jedoch alle Möglichkeiten für das Rückspiel am Sonntag (16 Uhr) in der Bonhoefferstraße. Womöglich kommt es dann sogar zu einer Entscheidung im "Golden Set".

"Ich freue mich jedesmal, in Niedersachsen Volleyball zu spielen", sagte der immer noch euphorisierte BWA-Coach Kaufmann nach Spielende. "Ich habe mich gegen Ende des fünften Satzes mal ganz kurz umgedreht. Da standen alle Mann. Das war beeindruckend!"

Beeindruckend war auch, wie sich seine Mannschaft gegen einen "Gegner, der sich ins Delirium gespielt hat" (Kaufmann) nach der Pokalpleite in Ostbevern steigerte und getragen von der imposanten Kulisse richtig gutes, unterhaltsames Volleyball spielte. "Wir gehen hier zufrieden raus, auch wenn die Mädels ein bisschen hadern."

Wie eng es zwischen beiden Teams zuging, dokumentiert die Gesamt-Punktzahl. Auch hier lagen die Gastgeberinnen mit 97:96 Punkten hauchdünn vorne. Im ersten Satz deutete jedoch zunächst nicht viel auf ein derart packendes Match hin, denn Spelle kam nicht so recht in die Pötte und hatte massive Probleme mit dem Aufschlag. Relativ geschmeidig und mit 25:17 Punkten brachten sich die Münsteranerinnen somit in eine gute Ausgangslage.

Um diese jedoch sofort wieder zu verspielen. Nachdem im Laufe des zweiten Satzes Zuspielerin Saskia Schafberg umgeknickt war, verloren die Gäste den Rhythmus. Zwar kam Schafberg später wieder zurück aufs Parkett, den Satzausgleich (19:25) und auch die Speller Führung im Dritten (15:25) konnte sie jedoch nicht mehr abwenden. "Darüber werde ich noch kurz nachdenken müssen", sagte Kaufmann mit Blick auf den zwischenzeitlichen Einbruch. "Daran merkt man, dass wir im Moment nicht richtig locker drauf sind."

Im Vierten stellte er sein Team dann um, setzte in der Annahme auf einen Viererriegel. Mit Erfolg, denn BWA glich aus (25:15). Den Tie-Break bestritten beide Teams dann mit offenem Visier. Spelle legte früh vor, zog aber nicht entscheidend davon. Bis zum Stand von 9:9, ehe "zwei besonders doofe Wechselfehler" (Kaufmann) die Niederlage einläuteten. 



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