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Volleyball-Bezirkspokal - Anschwitzen

Nils Kaufmann, Trainer der Drittliga-Volleyballerinnen BW Aasees, tritt im Bezirkspokal nur mit einer Rumpftruppe an.

Zwei Plätze für fünf Bewerber


Von Lars Johann-Krone

(04.05.17) Fünf Teams sind noch in der Verlosung und kämpfen um einen Platz im Pokal-Wettbewerb des Westdeutschen Volleyballverbands. Zwei Männer- und drei Frauen-Teams spielen um den Bezirkspokal. Nur der Sieger nimmt am WVV-Pokal teil.

SG Coesfeld - TSC Münster-Gievenbeck (Sa., 17 Uhr)
Im Feld der Männer, das von vornherein kleiner war als das der Frauen, steht nur noch das Finalspiel an. Der Drittligist TSC Münster-Gievenbeck ist haushoher Favorit im Spiel bei der SG Coesfeld. Die holte jüngst Rang zwei in der Oberliga. Ein Vorteil für die Coesfelder könnte jedoch sein, dass sie am vergangenen Wochenende noch die Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga gespielt haben. Das Team scheiterte dort zwar,dürfte aber noch im Training sein, während die Gievenbecker ihr letztes Pflichtspiel am 26. März ausgetragen haben.

TSC-Trainer Axel Büring wird beim Pokalspiel seines TSC nicht dabei sein können. Das hängt nicht etwa mit seinem Engangement beim Frauen-Bundesligisten USC Münster zusammen, für den er nun die Sportliche Leitung übernimmt. Büring coacht das Beachvolleyballteam Bennet und David Poniewaz. Die Zwillinge spielen am Wochenende beim Smart Beach Cup in Münster um erste Punkte auf der Beach-Tour.

Büring bereitete seine Mannschaft aber auf das Pokalspiel vor. "Klar sind wir der Favorit, und wir wollen auch gerne wieder zum WVV-Pokalturnier Anfang der nächsten Saison, um eventuell gegen einige Zweitligisten spielen zu können", erklärte der TSC-Trainer. Seine Mannschaft wird allerdings personell etwas geschwächt starten. Leo Große-Westermanns Einsatz ist fraglich. Marvin Weichert fehlt auf jeden Fall, und Chris Bruns ist derzeit im Ausland.
Heimspiel-Tipp: Der TSC holt sich den Bezirkspokal. Er gewinnt aber nur mit 3:1.

BW Aasee - ASV Senden (Sa., 15 Uhr)
TSC Münster-Gievenbeck - Sieger BWA/ASV (im Anschluss)
Zwei Spiele finden noch im Frauen-Bezirkspokal statt. Erster Finalteilnehmer ist der TSC Münster-Gievenbeck. Dessen Halbfinalgegner TV Gladbeck II aus der Regionalliga verzichtete auf das Halbfinale gegen den Verbandsligisten. Im verbliebenen Halbfinale treffen am Samstag im Gievenbecker Stein-Gymnasium die Drittligisten BW Aasee und ASV Senden aufeinander.

Beide Mannschaften werden allerdings in Sparbesetzung auflaufen. Den Sendenerinnen fehlen einige Spielerinnen aus privaten Gründen. Bei Aasee ist es ähnlich. Sechs Zusagen für Samstag hat Aasees Trainer Nils Kaufmann bislang. In Hannah Niehues, Kerstin Theis, Meike Schepers und Patricia Lomölder stehen vier Spielerinnen im Kader, die in erster Linie über die Außenpositionen angreifen. Lea Niehues ist eine Mittelblockerin, und Stella Laudick übernimmt das Spiel als Libera. Der Coach ist noch auf der Suche nach Spielerinnen aus anderen BWA-Teams.

Während der Kader für Samstag klein ist, ist die Trainingshalle derzeit richtig voll. 12 bis 14 Leute trainieren da derzeit bei Kaufmann. "Das ist gerade eine spannende Zeit, weil so viele Trainingsgäste dabei sind", so Kaufmann. Einige dieser Spielerinnen dürften sicher auch den Kader der nächsten Saison verstärken. "Darum sind alle ein wenig agespannt, aber die Qualität im Training ist sehr hoch", berichtet Kaufmann.

Der TSC, der sich das Halbfinale in eigener Halle genüsslich anschauen kann, spielte in der Vorwoche noch in der Relegation. Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg in die Oberliga hielt sich bei dem noch recht unerfahrenen Team in Grenzen. In einem möglichen Halbfinale gegen Gladbeck II hätte TSC-Coach Hans Stuckenbrock auf Zuspielerin Laura Schoneberg verzichten müssen. Im Finale ist sie jedoch wieder dabei. "Unsere Chancen auf einen Sieg im Finale schätze ich gegen eine Drittligateam natürlich nicht so hoch ein, aber es wird bestimmt ein nettes Spiel", so Stuckenbrock.
Heimspiel-Tipp: Der ASV Senden setzt sich knapp mit 3:1 gegen Aasee durch und schlägt im Finale den Verbandsligisten TSC mit 3:0.



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3    Conc. Albachten 30    78:34 74  
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