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Volleyball Bezirkspokal Frauen

Bestes Team am Samstag in Gievenbeck: Der ASV Senden um (v.l.) Felice-Lyn Lethaus, Viktoria Micke, Marion Koenig und Sara Stetzkamp.
Laura Ferker (Nr. 17) aus der BWA-Dritten half dem ersatzgeschwächten Team aus und fand hier die Lücke in der Sendener Abwehr.
Jana Peikenkamp (Nr. 10) war mit dem TSC chancenlos gegen Sendens Youngster Erika Kildau (Nr.4/Jahrgang 2002) und Felice-Lyn Lethaus (2001)

Senden hat den besten Mix


Von Mario Witthake

(06.05.17) An diesem Bezirkspokal-Nachmittag waren die Grenzen zwischen Spaß und Ernst am Volleyball fließend. Den besten Mix im drei Mannschaften starken Teilnehmerfeld bewies der ASV Senden, der in der Halle des Steingymnasiums Gievenbeck seiner Favoritenrolle gerecht wurde und den Verbandsligisten TSC Münster-Gievenbeck im Finale mit drei glatten Sätzen bezwang. Damit ist der Drittligist für den WVV-Pokal ab September qualifiziert. Prestigeträchtiger als der Finalsieg war allerdings der Halbfinalcoup gegen den Liga-Rivalen BW Aasee.

Nachdem der ASV im Halbfinale durch die ersten beiden Sätze spazierte (25:16, 25:14), entschlossen sich die Aasee-Damen, doch noch mitspielen zu wollen. Einerseits legte die stark ersatzgeschwächte Truppe ihre Lethargie ab. Andererseits half Sendens Trainer Suha Yaglioglu mit. "Ich habe den Fehler gemacht und zu viel durchgewechselt", gestand Yagliogu im Nachhinein. Der dritte Satz ging folgerichtig mit 22:25 flöten, obwohl Aasee immer noch Fehler en masse produzierte. "Wir haben ein Teilziel erreicht", merkte Kaufmann an, ohne zu ahnen, dass noch richtig Feuer in die Partie kommen würde.

Aufreizender Jubel

Dieses Feuer brachte die unsichere Schiedsrichterin mit Fehlentscheidungen zugunsten Aasees zum Lodern. Zudem ließen sich die ASV-Spielerinnen von Kaufmanns sarkastischen Jubelposen provozieren.

Auch Yaglioglus Miene war versteinert, als Kaufmann durch die fast komplett leere Halle brüllte: "Der Volleyball-Gott ist blau-weiß!" Obwohl Senden, jetzt wieder mit der starken Sara Stetzkamp, von 8:16 auf 15:17 herankam und auf 19:20 verkürzte, ging auch dieser Durchgang an Aasee - 25:20.

"Wir haben zwei Sätze gebraucht, um reinzukommen", analysierte Kaufmann nach dem Spiel. Angesprochen auf die geschenkten Punkte sagte er: "Das ist die Aufgabe der Schiedsrichter. Meine Aufgabe als Trainer ist es, darauf zu reagieren und meine Mannschaft zu motivieren."

Schnelles Ende im Tiebreak

So schnell wie die Aasee-Frauen drin waren, waren sie aber auch wieder raus. Hier ein Ass Viktoria Mickes, dort ein Monsterblock gegen Patricia Lomölder und oben drauf ein Missverständnis in der Annahme Aasees - ruck zuck stand es 9:3 für Senden. BWA kämpfte sich zurück (8:12), war nach dem Block gegen Hannah Niehues zum 13:8 für Senden und zwei anschließenden Fehlern aber geschlagen.

Nun warte im Finale der TSC, der wegen des Verzichts von Gladbeck II kein Halbfinale bestreiten musste. Der Qualitätsunterschied machte sich - übrigens unter der souveränen Leitung der BWA-Coaches Kaufmann und Paetz - gleich bemerkbar. Senden brauchte für den ersten Durchgang (25:7) nur zehn Minuten."Sie mussten wenig dafür tun", gestand TSC-Coach Hans Stuckenbrock, der mit dem zweiten Durchgang dagegen zufrieden war. Die Gievenbeckerinnen spielten teils gut mit und waren beim 20:23 noch im Geschäft. Nach einem feinen Heber von Micke war die Richtung jedoch klar.

Der ASV braucht keine Stunde

Der TSC führte zwar im dritten mit 10:8 und zeigte gute Angriffsschläge, hatte dem Ballgefühl und der Teamdisziplin Sendens jedoch nichts entgegen zu setzen. Der ASV zog auf 18:12 und war nach nicht einmal einer Stunde durch.

"Wir haben gezeigt, dass wir heute die beste Mannschaft waren", sagte Yaglioglu. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.


Ergebnisse Bezirkspokal

Halbfinale
ASV Senden - BW Aasee 3:2 (25:16,25:14,22:25,20:25,15:8)
TSC Münster-Gievenbeck - (TV Gladbeck II)

Finale
ASV Senden - TSC Münster-Gievenbeck 3:0 (25:7, 25:20, 25:15)



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