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Volleyball

Lisa Stetzkamp (M.) und ihre BWA-Mitspielerinnen haben mit letzter Kraft einen 3:2-Sieg gegen die SG Langenfeld eingefahren.

Der dritte Matchball sitzt


Von Lars Johann-Krone

(28.01.17) Mit letzter Kraft haben sich die Volleyballerinnen BW Aasees ins Ziel gerettet. Beinahe stehend K.o. haben sie einen knappen 3:2 (25:18, 21:25, 25:23, 21:25, 18:16)-Erfolg und damit Rang zwei in der Drittliga-Tabelle geholt. Der Tabellenvorletzte von der SG Langenfeld war allerdings ganz nah dran, die Partie für sich zu entscheiden.

Beide Mannschaften hatten im fünften Durchgang je zwei Matchbälle. Da Langenfelds Außenangreiferin Diana Kiss beim Stand von 16:16 aber gegen Aasees Zuspielerin Saskia Schafberg übergriff und beim dritten Matchball der Münsteranerinnen einen an sich gut gestellten Ball ins Netz hämmerte, ging das Match doch noch an die Gastgeberinnen. „Am Ende waren es Unkonzentriertheiten und Übereifer, die entschieden haben“, meinte Langenfelds Coach Michael Wernitz. „So war es am Ende ein Punkt mehr, als im Vorfeld erwartet, aber zwei weniger als möglich.“

Theis bringt BWA zurück

Aasee hatte einen schlechten Start in den entscheidenden Satz. 6:10 lag das Team hinten, weil es im Angriff kaum einen Ball auf den Boden des gegnerischen Feldes brachte. Kraftlos wirkte das Spiel der Gastgeberinnen. Allein die guten Aufschläge und eine Serie cleverer Angriffe der eingewechselten Kerstin Theis waren es, die BWA zurück ins Spiel brachten.

Aasee-Coach Nils Kaufmann verzichtete auf einen Einsatz Pia Kramers im Mittelblock. Die Daumen-Verletzung hemmte die Spielerin noch. Maike Schwabe spielte in der Mitte. Im ersten Satz war BWA im Angriff auch noch deutlich überlegen. Ab Satz zwei war der Dampf aber völlig aus dem Spiel. Vor allem durch die Mitte lief bei den Gastgeberinnen kaum etwas. „Das lag wohl daran, dass wir durch die Hereinnahme Maike Schwabes ganz andere Anlaufwege ins Spiel kommen“, erläuterte Kaufmann.

Gute Aufschläge retten Gastgeberinnen

Langenfeld glich nach Sätzen aus und führte auch in Abschnitt drei mit 19:13. Die Aufschläge Patricia Lomölders und Meike Schepers' sowie zwei glückliche Schiedsrichter-Entscheidungen und ein Netzfehler der Gäste sorgten aber dafür, dass Münster doch noch mit 2:1 in Führung ging.

19:18 führte die Kaufmann-Sechs auch in Satz vier, erlag dann aber den besseren Angriffen der Gäste, die sich in den fünften Durchgang kämpften und, wie berichtet, auch dort nah dran waren am Erfolg. Auch wenn seine Mannschaft nicht so druckvoll agierte, wie gewohnt, war Kaufmann einverstanden mit dem Spiel seines Teams: „Nach dem Fast-Ausfall Pia Kramer und der Ausfälle von Hannah Niehues und Janine Kelm war das eine gutes Spiel.“



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