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Volleyball

Vergeblich streckten sich Aasees Maike Schwabe (#3) und Lisa Stetzkamp gegen die Angriffswucht von Johanna Müller.

Bad Laer spaziert durch die Aasee-Halle


Von Mario Witthake

(19.02.17) In Münster ward am Samstagabend der kommende Drittliga-Meister gesehen. Mit einer eindrucksvollen Leistung stürmten die Niedersachsen vom SV Bad Laer die Halle von BW Aasee. Beim 1:3 (9:25, 21:25, 25:23, 10:25) waren die Spielerinnen von BWA nahezu chancenlos.

Ohne den erkrankten Trainer Nils Kaufmann stand Aasee zu Beginn in allen Teilbereichen neben sich. Als Frauke Bartonitz' Annahmeversuch im Nirwana landete, schauten sich die Gäste-Spielerinnen ungläubig an. Bei einer 13:1-Führung deutete sich ein Spaziergang des Tabellenführers beim Liga-Zweiten an. Die BWA-Coaches Johanna Paetz und Dieter Theis sahen hilflos zu, wie die erst 20-jährige Johanna Müller einen Ball nach dem anderen auf den Boden prügelte. "Klar, sie konnte frei schlagen und wurde dadurch immer mutiger", sagte Paetz nach dem Match. "Wir haben es ihnen wirklich einfach gemacht." Paetz fehlten in Malin Schäfer fürs Zuspiel und Pia Kramer als Mittelblockerin wertvolle Alternativen. "Vielleicht wäre es mit der Höhe von Pia ein anderes Spiel geworden", mutmaßte die Trainerin.

Ein Match im zweiten Satz

Nach der 15-minütigen Deklassierung im ersten Satz boten die Aasee-Frauen immerhin ein Match im zweiten Durchgang. Nach Maike Schwabes Punkt zum 9:9 drehten die Gäste allerdings wieder auf und fanden die Lücken im löchrigen BWA-Block. So zogen sie auf 17:11 davon. Moral bewiesen die Gastgeberinnen durch Meike Schepers, die auf 17:19 und 20:22 verkürzte. Im Anschluss daran versemmelte Aasee aber - nicht zum ersten Mal - die Angabe und verlor mit 21:25.

Deutlich konzentrierter ging BWA in Satz drei vor. Als Schepers einen messerscharfen Aufschlag zum 12:9 nutzte, sah sich Gäste-Trainer Frank Hörster zur ersten Auszeit überhaupt gezwungen. Dann brachte der Kampfgeist der deutlich verbesserten Libera Bartonitz das 14:12 durch Kerstin Theis und auch Ronja Schroer brachte sich endlich ein. Ihre Angabe fiel bildschön wie ein Stein zum 20:15 runter. BWA zitterte nur noch, bis Hannah Niehues den dritten Satzball zum 25:23 verwandelte.

Müllers Donnerschläge

Trainerin Paetz vermittelte anschließend ihren Glauben an eine Wende, stand damit aber ziemlich allein. Nur die mutige und aufbrausende Hannah Niehues reichte Aasee nicht, weil Bad Laer nun wieder alle Register zog. Dazu gehörte auch, dass die zahlreich angereisten Zuschauer aus Niedersachsen die Stimmung in der Halle dominierten. Eine Offenbarung waren die Donnerschläge von Müller zur schnellen 9:4-Führung der Gäste im vierten Satz.

Brutal stark unterwegs war neben Müller auch die zweite Außenangreiferin Franziska Bentrup. Die für Aasee eingewechselte Patricia Lomölder verkürzte nochmal auf 10:19, danach sahen die Zuschauer aber nur noch sechs Spielzüge - jeweils abgeschlossen vom kommenden Meister. Aasee dagegen muss nach der zweiten Niederlage hintereinander ohne Punktgewinn um Rang zwei bangen.



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