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Volleyball

Der Dreier-Block sitzt: Aasees Malin Schäfer (l.), Lisa Stetzkamp (M.) und Meike Schepers versperren Bremens Julia Farber den Weg.

Ein Hauch fehlt zum Traumstart


von Lars Johann-Krone

(18.09.16) Willkommen in der Dritten Liga, willkommen im Wechselbad der Gefühle. Dramatisch war der Saisonauftakt der Volleyballerinnen BW Aasees gegen den Zweitliga-Absteiger TV Eiche Horn Bremen. Nuancen und ein etwas stabileres Nervenkostüm machten am Ende den Unterschied. Aasee unterlag in seiner tollen Drittliga-Premiere knapp mit 2:3 (25:17, 25:15, 21:25, 18:25, 17:19).


Ein Hauch fehlte, und der Start in das Abenteuer Dritte Liga wäre für BW Aasee mit einem Paukenschlag losgegangen. Nach über zwei Stunden Spielzeit hatten sich die Gastgeberinnen im Tiebreak aus einer kleinen Krise befreit und den Sieg zum Greifen nahe. Mittelblockerin Lisa Stetzkamp brachte die Bremer Annahme mit ihren Flatter-Aufschlägen, die im letzten Flugdrittel so schnell an Höhe verlieren, in Bedrängnis. Aus einem 9:12-Rückstand hatte Aasee kurzerhand eine 13:12-Führung gemacht.

Der Rahmen stimmt


Ein Fehler und ein guter Angriff Pia Kramers später stand die Halle. Münster hatte beim Stand von 14:13 seinen ersten Matchball. Trommeln, lautes, rhythmisches Klatschen von den Rängern und die eigenen Gesänge der Spielerinnen. Die Rahmenbedingungen stimmten, um ein wenig Geschichte zu schreiben. Allein der Gegner machte nicht mit. Wie Aasee, verteidigte auch Bremen nun sensationell. Knapp zehn mal überquerte der Ball die Netzkante, ehe Eiche Horn den Punkt zum 14:14 machte. Nun ging es hin und her. Bremen nutzte seinen ersten Matchball (15:14) ebenfalls nicht. Aasee vergab auch seine zweite Chance beim Stand von 16:15. Erst beim Stand von 18:17 machte Bremen den Strich unter eine gute Partie.


„Im Moment überwiegt noch die Enttäuschung über die knappe Niederlage. Aber ich glaube, dass wir uns mit dieser Leistung in der Liga nicht verstecken brauchen“, meinte Aasee-Trainer Nils Kaufmann nach dem Match. Der Coach war während der fünf Sätze beinahe genauso aktiv wie seine Spielerinnen. Er rief vor vielen Ballwechseln taktische Anweisung ins Feld, sprang und tanzte nach gewonnenen Punkten und raufte sich nach verlorenen die Haare.

Aasee dominiert den Start

 

In den ersten Sätzen dominierte Münster das Geschehen. Kaufmanns Frisur litt noch nicht. Gut strukturiert und druckvoll im Angriff präsentierte sich der Aufsteiger. Nach dem zweiten Satz ehrte der Westdeutsche Volleyballverband Hugo Domin für seine langjährige Arbeit im Verein. Vielleicht war es die Pause, die die Gastgeberinnen ihren Rhythmus kostete. Vielleicht war es aber auch die Kraft oder die Konzentration, die nun fehlte. Aasee wackelte in der Folge in der Annahme. Die Zuspielerinnen Saskia Schafberg und Malin Schäfer hatten Probleme, die Bälle präzise zuzuspielen, sodass den Angriffen Aasees, vor allem über die Außen der Druck fehlte. Bremen glich aus und rettete sich in den Tiebreak. „Dort war es dann ein offener Schlagabtausch. Insgesamt bin ich, trotz der Niederlage, sehr mit dem Spiel zufrieden“, so Kaufmann.



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