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Volleyball

Das BWA-Team dankte den Anhängern nach dem Spiel gegen den BSV für die Unterstützung in der Drittliga-Premieren-Saison. Für mehr als die Hälfte des Teams war es das letzte Spiel für die erste Frauen-Mannschaft.
Ein letzter gemeinsamer Doppelblock: Hannah Niehues (r.) wird auch weiter in der Dritten Liga für BW Aasee blocken. Lisa Stetzkamp hingegen verlässt das Team.

Ein Punkt und einige Tränen


Von Lars Johann-Krone

(09.04.17) Abschied nehmen war am Samstag bei BW Aasee angesagt. Abschied nicht nur von einer tollen ersten Saison in der Dritten Liga. Gleich acht Spielerinnen verabschiedete der Verein aus seiner ersten Mannschaft. Im Vorfeld der Verabschiedungen wurde zudem noch Volleyball gespielt. BW Aasee unterlag dem Lokalrivalen BSV Ostbevern in einem knappen Match mit 2:3 (23:25, 27:25, 25:18, 19:25, 13:15). Ostbevern sicherte sich so Platz vier. Aasee kam auf Rang fünf ins Ziel.

Es war ein Spiel der Aufholjagden. Bestes Beispiel war der Tiebreak. In dem ging es hin und her. Immer wenn man von außen das Gefühl hatte, jetzt hat eine Mannschaft das Spiel im Griff, machte das Match eine Kehrtwende. 8:2 führten die Gäste vom BSV schon beim Seitenwechsel. Aasee machte einfach zu viele Fehler und war im Angriff nicht durchsetzungstark. Dann schlug Pia Kramer ein paar Mal gut auf. Zudem hämmerte Lisa Stetzkamp zwei Angriffe sauber durch die Mitte ins gegnerische Feld, und schon hatte BW Aasee wieder Oberwasser. Binnen kurzer Zeit zogen die Gastgeberinnen an Ostbevern vorbei und führten mit 13:11. Dann wackelte allerdings bei BWA wieder die Annahme, und die nächsten vier Punkte und das Match gingen an den Gast.

Kaufmann wechselt durch

Ähnlich lief das ganze Spiel. Im ersten Durchgang führte BW Aasee schon mit 22:18, ehe Ostbevern seine Fehler abstellte und den Durchgang mit 25:23 für sich entschied. 19:15 führte die Mannschaft um Trainer Nils Kaufmann im zweiten Satz, ehe erst der vierte Satzball verwandelt wurde. Satz drei ging deutlich an die Gastgeberinnen, die im letzten Spiel noch fleißig durchwechselten. Immer wieder tauschte Kaufmann Zuspielerin Saskia Schafberg gegen Malin Schäfer und Diagonalangreiferin Maike Schwabe gegen Patricia Lomölder aus. Auch Lea Niehues (Mitte) und Janine Kelm (Außen) erhielten Einsatzzeit.

Nachdem Aasee Durchgang vier nach 8:5-Führung noch herschenkte, ging es in den Tiebreak, der vielleicht logischste Abschluss der Saison, die viele knappe Spiele für die Münsteranerinnen bereit hielt. "Das war vielleicht auch Ausdruck der Tatsache, dass beide Teams auf Augenhöhe agieren", so BWA-Trainer Nils Kaufmann. "Da wollte sich kein Team lumpen lassen. Nur in der sogenannten Crunchtime waren wir immer das schwächere Team."

Zum Abschied gab es von Trainer Nils Kaufmann (l.) eine Tanzeinlage und Blumen.


Schon während des Spiels war auf dem Feld eine leichte Melancholie zu spüren. Einigen Spielerinnen war wohl bewusst, dass es die letzten Angriffe in Dress BW Aasees werden würden. Nach dem Spiel flossen dann ein paar Tränen. Gleich acht Spielerinnen verabschiedete der Klub aus seinen Reihen. Kapitänin Meike Schepers (Außen), Lisa Stetzkamp (Mitte), Malin Schäfer (Zuspiel), Janine Kelm (Außen), Maike Schwabe (Diagonal), Stella Laudick (Libera) und Lea Niehues (Mitte) erhielten einige Abschiedsgeschenke und warme Worte zum Abschied. Außerdem hört Ronja Schroer (Mitte) auf. Sie fehlte am Samstag jedoch. 

Und Trainer Nils Kaufmann überreichte im Rahmen einer einstudierten Tanz- und Turneinlage zum Saisonabschluss am Ende auch noch Blumen an alle Spielerinnen. Nach diesem Abschied gilt es für Kaufmann und Co. nun, mehr als die Hälfte des Teams zu ersetzen und den Umbruch zu vollziehen, um in der nächsten Saison eine schlagkräftige Truppe für die Dritte Liga zu stellen.



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