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Volleyball

Schlag ein! Nils Kaufmann erlebte einen berauschenden Abend in Ostbevern.

Volleyball-Gott erhört Kaufmanns Stoßgebete


Von Karl-Heinz Kock

(02.10.16) 180 Zuschauer sahen am Samstagabend ein begeisterndes Volleyball-Match in der Beverhalle. Stimmungsvoll, spannend und hochklassig war das Drittliga-Derby der Dauerrivalen aus Ostbevern und Münster, das BW Aasee nach 145 Minuten mit 15:11 im Tie-break zu seinen Gunsten entschied.

"Es hat sich ein Aufschlagspiel mit offenem Visier entwickelt, in dem wir am Ende die Glücklicheren waren. Vielleicht haben die Stoßgebete geholfen, die ich zum Volleyball-Gott geschickt habe", analysierte Nils Kaufmann. "Ultraspannend und ultrakribbelnd war's. Ein Mittelfeldplatz hätte uns von der Aufregung her vielleicht besser zu Gesicht gestanden", berichtete der Gäste-Coach von der ungewohnten Situation als Spitzenreiter ins Duell der Daueraufsteiger zu gehen.

Stella Laudick, die Zirkusartistin

Sein Team bewies im ersten Durchgang Nerven wie Drahtseile und und ließ sich auch von fünf Satzbällen der Gastgeberinnen nicht beirren. Lisa Stetzkamp hatte einen Sahnetag erwischt und legte mehrfach famose Angabenserie hin. Libera Stella Laudick, beweglich wie eine Zirkusartistin, kratzte eine Vielzahl an Bällen vom Hallenboden, sodass die Münsteranerinnen mit einer 26:24, 25:16 und 5:1-Führung im Rücken wie die sicheren Siegerinnen aussahen.

Aber die BSV-Volleyballerinnen fanden die passende Antwort. Vera Horstmanns Serie zeigte, dass man auch in der Bevergemeinde aufzuschlagen weiß und brachte ihre Farben über 25:21 und 26:24 zurück in die Spur. "Wir haben uns für unseren Aufwand belohnt und die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen", freute sich Dominik Münch. "Ich hadere weniger mit den langen Aufschlagserien als mit den Situationen, wo wir obenauf waren und Danke-Bälle nicht genutzt haben. Wir mussten den schwierigen Weg nehmen und hätten den Leuten noch mehr Spektakel bieten können."

Gleichwohl war auch dem BSV-Übungsleiter klar, dass beide Mannschaften an diesem Abend zumindest einen Punkt verdient hatten. Er hätte die Verteilung der Zähler nur gerne im Verhältnis 2:1 für sein Ensemble gesehen, aber dafür agierten die teilweise zweitliga-erfahrenen Spielerinnen aus der Domstadt in der Crunch-Time einfach zu abgeklärt. In dieser formidablen Form werden beide Aufgebote in der dritthöchsten Liga eine gute Rolle spielen.



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