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Volleyball

Pia Kramer (r.), hier im Block, setzte mit ihrem krachenden Angriff beim Stand von 20:21 im ersten Satz ein Zeichen.

Kramers Hammer wie ein Weckruf


Von Lars Johann-Krone

(23.10.16) Die Aufsteiger mischen weiter die Dritte Volleyball-Liga auf. Ganz weit vorne dabei ist auch die Mannschaft BW Aasees. Die schlug am Sonntag den favorisierten ASV Senden ganz klar mit 3:0 (26:24, 25:18, 25:22) und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen in dieser Saison. In der Tabelle, in der mit Aufsteiger Allbau Essen ebenfalls ein Aufsteiger führt, rangiert Aasee nach dem vierten Sieg im fünften Spiel an dritter Stelle. Die Münsteranerinnen gewannen locker, obwohl sie vor dem Spiel eine kleine Hiobsbotschaft zu verkraften hatten.

 

20:21, erster Satz. Das Spitzenspiel zwischen BW Aasee und dem ASV Senden hält noch nicht ganz, was es versprochen hat. Die Münsteranerinnen langen zu oft mit ihren Pfoten ins Netz und schenken den Sendenerinnen so zu viele Punkte. Der ASV nutzt dies aber nicht richtig, um davonzuziehen, da er in der Annahme einfach zu schwach ist. Dann setzt Pia Kramer, Mittelblockerin Aasees, aber vielleicht das entscheidende Zeichen. Sie hämmert einen Angriff durch die Mitte krachend in das ASV-Feld. Die Halle geht jetzt voll mit, die Gastgeberinnen sind voll auf der Höhe.

Glückliches Trainer-Händchen

 

Zudem hat BWA-Trainer Nils Kaufmann mit der Einwechslung von Außenangreiferin Hannah Niehues für Janine Kelm ein glückliches Händchen. Die Schlussphase des ersten Durchgangs gehört den Gastgeberinnen. Sie gewinnen den Abschnitt mit 26:24 und sind in der Folge das klar bessere Team.

 

Die Gäste aus Senden hadern weiter mit ihrer Annahme. Die ist oft ungenau. Zuspielerin Anna-Lena Voosholz hat Probleme, ein flottes Spiel aufzuziehen. Oft muss der dritte Ball der Sendenerinnen auf die andere Netzseite gepritscht oder gebaggert werden. Aasee wandelt diese Geschenke vor allem im zweiten Satz schnell in Punkte um. Und wenn Senden mal einen guten Spielzug aufbaut, sind vor allem Lisa Stetzkamp und Pia Kramer in der Mitte oft zur Stelle und blocken.

Schwester-Duell geht an Lisa Stetzkamp

 

Das Schwester-Deull zwischen Lisa und Sara Stetzkamp geht daher am Sonntag voll an Lisa. Das liegt allerdings auch daran, dass Senden keine Normalform erreicht und Aasee sein Spiel abspult.

 

Hoffnung macht den Gästen eine kurze Schwächephase Aasees im dritten Durchgang. Nach einer guten Angabenserie von Hannah Niehues zu Beginn macht Senden aus einem 2:6-Rückstand ein 6:6 und führt ziwschendurch sogar. "Da kehrte so ein wenig der Schlendrian in unser Spiel, der uns zu Saisonbeginn einige Male unnötig in den fünften Satz geführt hat", so Kaufmann. "Ich hatte am Sonntag aber viel Glück mit meinen Wechseln." Gegen Mitte des dritten Satzes kommt Stella Laudick für Frauke Bartonitz als Libera aufs Feld. Sie bringt direkt die ersten Annahmen genau zu Zuspielerin Saskia Schafberg, und Münster setzt sich in der entscheidenden Phase des Satzes ab und gewinnt das Match.

Der Erfolg gelang, obwohl kurz vor dem Spiel klar wurde, dass das Team wohl bis zum Ende des Jahres auf Zuspielerin Malin Schäfer verzichten muss. Bei ihr wurde ein Haarriss im Schlüsselbein festgestellt. "Das ist schade für Malin. Sie hatte sich sehr gut bei uns eingelebt, war schon eine Blau-Weisse", berichtet Kaufmann. "Wir suchen derzeit nach einer Interimslösung."



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