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Volleyball

Im Schnelldurchgang haben Hannah Niehues (r.) und die BWA-Volleyballerinnen GfL Hannover bezwungen.

Aufschläge geben die Richtung vor


Von Lars Johann-Krone

(20.11.16) Dass die Volleyballerinnen auch gegen Spitzenteams aus der Dritten Liga bestehen können haben sie schon bewiesen. Das 3:0 gegen den ASV Senden war der beste Beweis. Auch die GfL Hannover ist Mitglied der Tabellenhälfte, und auch Hannover musste nach nur drei Sätzen und ohne Punkte wieder die Tasche packen. 25:17, 25:21, 25:20 lautete das deutliche Ergebnis, mit dem BWA seinen vierten Rang hält.

Die Münsteranerinnen haben durch die Niederlage in Bad Laer keinen Schaden genommen. Das stellten sie schon im ersten Satz unter Beweis. Präzise und vor allem enorm druckvoll jagten die Spielerinnen von Trainer Nils Kaufmann die Aufschläge auf die andere Netzseite. "Keine Spielerin im Team hat auch nur darüber nachgedacht, den Ball mit dem Aufschlag nur ins Spiel zu bringen. Alle wollten den Punkt machen", so Kaufmann. "Das hat Hannover sehr zu denken gegeben." Als dann auch die erste Angriffskombination des Spiels krachend durch Maike Schwabe abgeschlossen wurde, war die Richtung, die das Spiel nehmen würde vorgezeichnet.


Auch der Block packt zu

Die Gäste fanden kaum ins Spiel, verloren den ersten Durchgang zu 17 und sahen sich auch im zweiten Durchgang einigen Problemen gegenüber. Die Aufschläge der Aasee-Spielerinnen hatten nun nicht mehr den Druck, den sie noch im ersten Durchgang hatten, dafür war der Block nun zur Stelle. Sobald das Hannoveraner Spiel ein wenig unpräzise wurde, packten die Münsteranerinnen oberhalb der Netzkante zu. 10:3 führten die Gastgeberinnen, und  an der Dominanz änderte sich kaum etwas.

Eine kleine Erschütterung erfuhr das runde Aasee-Spiel, als sich gegen Mitte des zweiten Durchgangs in Josephine Matthiesen eine zentrale Spielerin aufseiten Hannovers verletzte. Das schien auch die Gastgeberinnen etwas zu beschäftigen. Plötzlich stimmte die Zuordnung und die Absprache nicht mehr so richtig. Hannover kam auf, zog aber nicht vorbei. In der Schlussphase machten die Gäste aus Niedersachsen einfach zu viele Fehler. Die Gastgeberinnen gewannen auch Abschnitt zwei klar mit 25:21.


Nur ein Wechsel

Einen Wechsel hatte Nils Kaufmann bis zu diesem Zeitpunkt erst vorgenommen. Janine Kelm kam gegen Ende des zweiten Satzes kurz für einen Aufschlag ins Spiel. "Das entspricht an sich gar nicht meinem Naturell, aber der Erfolg hat mich ja zum Glück bestätigt", so Kaufmann. Seine Mannschaft lag nach einigen verschlagenen Aufschlägen und Angriffen im dritten Set zwar kurz mit 6:9 hinten. Nach einer Auszeit Kaufmanns war die Mannschaft aber schnell wieder auf der Höhe und führte wenig später mit 12:10. Satz drei war der schwächste im Spiel. Fehler auf beiden Seiten hemmten den Spielfluss. Aasee machte aber weniger Fehler und gewann erneut souverän -- 25:20.



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