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Volleyball

Das große TSC-Manko vor allem in dritten Satz: die Annahme. Hier versucht Frank Ludwig (l.), den Ball zu seinem Zuspieler zu bringen. Trainer Axel Büring (M.) und Mitspieler Jan-Willem Groenewolt schauen zu.

TSC ist völlig von der Rolle


von Jannis Habbel

(15.01.17) Das war deutlich: Die Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck haben ihr Heimspiel gegen den TV Baden mit 0:3 (20:25, 23:25, 13:25) verloren. Im Hinspiel noch gewann das Team von Axel Büring mit 3:2, doch dieses Mal hatte es das Nachsehen. Mit dieser Niederlage rückt der TSC in der Drittliga-Tabelle einen Platz nach unten und befindet sich nun auf Rang sieben.

Das ganze Spiel über musste der Gastgeber den Badenern hinterherhecheln, um nicht den Anschluss zu verlieren. Im ersten Satz hatte der zwar TVB Schwierigkeiten, den Aufschlag ins gegnerische Feld zu bringen. Dennoch war der Gast überlegen, da die Gievenbecker mit eigenen Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatten.


Im zweiten Satz kam Leo Große-Westermann für den TSC ins Spiel. Zunächst sollte er geschont werden, da er in den Tagen vor dem Spiel noch krank war, doch der Kapitän sorgte dann für Punkte. In diesem Satz aber gingen zu viele Punkte des TSC durch verschlagene Angaben verloren, 23:25 war der Spielstand am Schluss. „Es fehlte einfach an Präzision und Qualität“, so Büring. 

Annahme bricht zusammen


Und die kehrte auch im dritten Durchgang nicht zurück. Im Gegenteil. Von nun an lief nichts mehr bei den Gievenbeckern. Die TSC-Annahme ließ deutlich nach. Libero Chris Bruns, in der Vorwoche beim Spiel in Ammerland noch eine Stütze, musste teilweise sogar aus der Annahme genommen werden. Immer mehr Angriffe gingen zudem in den gegnerischen Block. "Wir waren hinten zu hektisch und vorne zu verhalten, das waren zu einfache Fehler“, meinte Büring. So war es auch beim letzten Punkt im Spiel, den sich die Badener durch einen wiederholt starken Block sicherten.


Für einen Aufreger im Spiel sorgte Büring selbst, der sich im ersten Satz während einer Aufholjagd seiner Mannschaft in den Mittelpunkt des Geschehens stellte: Nach einem Angriff des TVB landete der Ball vor seinen Füßen außerhalb des Feldes. Doch den Punkt sprachen die Schiedsrichterinnen den Gästen aus Baden zu. Für Büring eine Fehlentscheidung. Seine drauf folgende lautstarke Beschwerde wurde mit einer Gelben Karte bestraft. „Am Ende trage ich die Verantwortung dafür“, sagte Büring nachher zur Niederlage und dachte vielleicht auch an diese Situation.


Der TSC-Trainer aber lässt sich von dem Ergebnis nicht beirren und schaut nach vorne: “Nächste Woche geht’s gegen Moers, da haben wir eine neue Chance.“ Eine schwierige Aufgabe, der Moeser SC ist mit 21 Punkten Zweiter in der Tabelle.



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