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Volleyball

Marvin Weichert (l.) und Felix Wessels stellen gegen Aachen den Block. Wessels agierte am Samstag auf ungewohnter Position. Nach den Ausfällen Thorsten Mühlemeiers und Martin Göttes spielte er im Mittelblock. Er machte seine Sache gut.

TSC zieht im Tiebreak erneut den Kürzeren


Von Lars Johann-Krone und Mario Witthake

(26.02.17) Es bleibt dabei. In eigener Halle punkten die Drittliga-Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck einfach zu wenig. Das 3:0 gegen den VfL Lintorf aus der Hinrunde bleibt der bisher einzige Heim-Erfolg des TSC. Das 2:3 (25:23, 23:25, 25:19, 23:25, 15:17) am Samstag gegen den PTSV Aachen hingegen war schon die dritte Tiebreak-Niederlage, die die Zuschauer in der Sporthalle der Mosaikschule in dieser Saison sahen. Ein gutes hatte der eine Punkt. Gievenbeck hat den Klassenerhalt vorerst sicher.

Die Gievenbecker machten kein schlechtes Spiel. Im Gegenteil, phasenweise boten sie trotz oder vielleicht wegen einiger Umstellungen im Team eine gute Vorstellung. In den entscheidenden Situationen hatten die Gastgeber allerdings wieder schwere oder wacklige Arme und ließen den nötigen Mut vermissen.

7:2-Führung im Tiebreak

Beispiele gefällig? Satz fünf bot einige. Die erste Hälfte ging voll an die Gastgeber. Leo Große-Westermann drückte in zwei Situationen nah ans Netz gestellte Bälle noch klasse ins gegnerische Feld. Seine Sprungaufschläge wenig später waren weiteres Zeichen der Gievenbecker Entschlossenheit in dieser Phase. 7:2 und immerhin noch 8:5 beim Seitenwechsel führten die Gastgeber. Dann erfuhr das TSC-Spiel wieder einen Bruch. Oft wirkt es so, als hätten die Gievenbecker eine gute Idee, die sie aber nicht zu ende dachten. Missverständnisse in der Annahme und Angriffe, denen der Druck und die nötige Inspiration fehlten, brachten Aachen nach einem 9:12 wieder ins Spiel. Frank Ludwig erspielte dem TSC mit einem Angriff zum Stand von 14:13 zwar noch einen Matchball, Aachen war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon das zielstrebigere Team, das seine Annahme wieder stabilisierte hatte, diesen Matchpunkt abwehrte und seinerseits seinen zweiten zum 17:15 nutzte. 

„Die Chance war da, das Spiel im fünften und auch schon in vierten Satz zu gewinnen. Aachen hat dann aber auch eine gute Qualität gebracht, die sie vorher nicht so hatten“, meinte TSC-Coach Axel Büring. Im diesem vierten Satz kämpfte sich der TSC nach schwachem Start wieder ins Spiel. 11:13 und 18:21 lag Gievenbeck hinten, ehe der TSC plötzlich mit 23:22 führte.

Wessels punktet als Mittelblocker

Felix Wessels, an sich Außenangreifer und Hauptannahmespieler, spielte zu diesem Zeitpunkt schon im Mittelblock. Eine Umstellung und ein Experiment, das Büring einging, weil in Thorsten Mühlemeier und Martin Götte zwei Schnellangreifer fehlten. Wessels machte ein gutes Match auf ungewohnter Postion und brachte dem TSC zudem mehr Länge im Block. „In der Mitte habe ich zuletzt vor knapp vier Jahren in Tecklenburg gespielt“ erinnerte sich Wessels noch an seine Zeit in der Zweiten Liga. „Es hat Spaß gemacht. Allein über den Fehler in der Schlussphase des vierten Satzes ärgere ich mich noch.“ Beim Stand von 23:23 hämmerte er einen gut zugespielten Ball knapp hinter das Aachener Feld. Die Gäste retteten sich so in den Tiebreak. 

Trotz der Niederlage, darf der TSC durchaus Positives aus dem Spiel ziehen. Er holte er einen wichtigen Zähler gegen den Tabellenvierten. „Wir haben einen Punkt. Das zählt für uns. Lintorf hat 0:3 verloren. Das heißt, wir haben, Stand jetzt, den Klassenerhalt gesichert. Und das ist wichtig. Jetzt kann im Prinzip die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnen“, so Büring. Und in die darf Büring nun auch Jan Geritz einbeziehen. Der Mittelblocker kehrte nach einem halben Erasmus-Jahr in Tschechien am Freitag zurück und spielte bereits einen Satz.



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