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Volleyball

Matthias Warnck (r.) verabschiedet sich bei seiner Mannschaft und Vertretern des Vereins, die ihm nach dem Spiel gegen die Füchse für seine Arbeit dankten.
Max Irle (o.) greift an. Seine Mitspieler und der Unparteiische beobachten die Szene ganz genau. Irle war am Samstag einer der effektivsten Angreifer auf dem Feld.

Nur ein Punkt zum Abschied


von Lars Johann-Krone

(12.02.17) (12.02.17) Ein nettes Schaulaufen zum Abschluss, das wäre es gewesen. Stattdessen gab es zum Abschied Matthias Warncks als Trainer der Regionalliga-Männer bei BW Aasee einen harten Kampf. Über fünf Sätze verlangten sich die Münsteraner und ihre Gäste von den Füchsen Düsseldorf/Ratingen alles ab. Am Ende klauten die Füchse bei ihrem 3:2 (25:23, 22:25, 22:25, 25:21, 15:10)-Erfolg am Aasee zwei Punkte.

Unglücklich war Matthias Warnck über das letzte Spiel als BWA-Trainer allerdings nicht. „Es hat Spaß gemacht. Das war ein gutes Spiel. Wir wurden richtig gefordert und mussten alles geben, um überhaupt etwas zu gewinnen“, so Warnck.

Rote Karte bringt Aasee aus dem Takt

Dass es am Ende nur einer statt zwei Punkten wurde, lag wohl auch am 17. Ballwechsel im fünften Durchgang. BWA führte mit 9:7, nachdem es sich nach einem 2:5-Rückstand zurück ins Spiel kämpfte. Diagonalangreifer Max Irle hatte dann den zehnten Punkt auf der Flosse. Sein Angriff landete in der Nähe der Aus-Linie des Füchse-Feldes. Der Unparteiische schaute zunächst unentschlossen, als hätte er nicht genau gesehen, ob der Ball im Feld oder außerhalb gelandet wäre. Er sprach dann aber Düsseldorf/Ratingen den Punkt zu. Julian Banse ärgerte diese Entscheidung so, dass er mit beiden Händen auf den Hallenboden schlug. Damit zog er sich zunächst eine Ermahung des zweiten Schiedsrichters und wenig später die Rote Karte des ersten Schiedsrichters zu. Die bedeutet keinen Ausschluss, allerdings automatisch einen weitere Punkt für den Gegner. Statt des 10:7 für BWA stand es nun also plötzlich 9:9. „Ich fand die Rote Karte überzogen“, so Warnck.

Im Anschluss fand seine Mannschaft nicht mehr zurück zu ihrem Spiel und unterlag mit 10:15. „Julian ist jemand, der mit sehr vielen Emotionen im Spiel ist. Klar, sollte man erwarten, dass die Jungs da ruhiger bleiben und nicht anfangen zu diskutieren. Aber am Ende waren kopfmäßig einfach nicht mehr da“, so Warnck.

BWA verpasst das 3:1

Seine Mannschaft hatte zuvor bereits mit 2:1 nach Sätzen geführt. Die Füchse dominierten Satz eins aufgrund ihres starken Blocks. Der ließ im Verlauf aber nach, und Aasee zog im Spiel oberhalb der Netzkante im Verlauf gleich. Aus der Annahme heraus waren die Gastgeber nun das stärkere Team. Lediglich zu Beginn des vierten Abschnitts war dies wieder nicht der Fall. 6:12 lag Münster schon zurück, ehe Warnck nach zwei Auszeiten wieder etwas mehr Zielstrebigkeit ins Team brachte. Bis auf 17:17 kämpfte sich Münster heran, ehe zwei weitere knappe Schiedsrichter-Entscheidungen für Wirbel im BWA-Team sorgten. Arne Bleines sah Gelb, Münster verlor wieder seinen Rhythmus.

Durch das 2:3 verpasste es das Team, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Ein Sieg mit drei Punkten, der durchaus im Bereich des Möglichen war, hätte den Abstand auf die Abstiegszone auf drei Zähler vergrößert. Nun bleibt es bei einem Zähler. „Ich denke aber, dass die Mannschaft allemal das Zeug hat, die Klasse zu halten“, meinte Matthias Warnck zum Abschied.



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