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Volleyball

Eine Szene mit Symbol-Charakter: BW Aasee, hier Julian Banse (M.), scheiterte einfach zu oft am gegnerischen Block. Fischenich gewann deutlich mit 3:0.
Traf mit seiner T-Shirt-Wahl voll ins Schwarze. Der Fischenicher Coach Tobias Goerlich. Der Gäste-Block war das wohl entscheidende Spiel-Element.

Einsatz stimmt, Kreativität fehlt


von Lars Johann-Krone

(08.10.16) „Fischenicher Block, da kommst du nicht vorbei“. So stand es auf dem T-Shirt Tobias Goerlichs geschrieben. Der Coach des TVA Fischenich II hatte damit das Motto des Spiels am leibe stehen. Oberhalb der Netzkante war seine Mannschaft der des SV BW Aasee am Samstag einfach überlegen. 0:3 (23:25, 21:25, 22:25) unterlagen die Münsteraner.


Den Vorwurf, ohne Einsatz und Leidenschaft gespielt zu haben, musste sich die Mannschaft um Trainer Matthias Warnck diesmal nicht gefallen lassen. Im Gegensatz zum vergangene Auswärtsspiel beim Dürener TV II stimmte die Einstellung am Samstag. An Kreativität mangelte es dafür. Vor allem an Ideen, sich gegen den Block der Mannen aus Hürth durchzustzen.


Keine Frage, Aasee spielte auf Augenhöhe mit den Fischenichern. Kraft und Athletik stimmen bei BWA. „Wir haben allerdings zu wenig durch die Mitte gespielt. Da hat sich der Block schnell drauf einstellen können. Dann wird es außen natürlich schwerer, sich durchzusetzen“, erklärte Warnck nach der Partie.

Drei Fehler in Serie


Seine Mannschaft kämpfte sich nach einer Schwächephase im ersten Satz noch auf 20:20 heran. Drei Fehler im Angriff – gegen einen zugegebenermaßen starken Gästeblock – brachten dann aber die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.


Sichtlich Probleme mit ein wenig vom Standard abweichenden Zuspielen hatte Mathias Rusche im Diagonalangriff. Auf dieser Position fehlte die Duchschlagskraft. Um diese zu erhöhen, wechselte Warnck im zweiten Durchgang Neuzugang Max Irle für Rusche ein. Und er lag mit diesem Wechsel zunächst goldrichtig. Irle griff flexibler an und nahm den TVA-Block aus dem Spiel. 8:3 führte BWA, ehe die nächste unentschlossene und einfallslose Phase für die Wende sorgte. Münster verlor den Faden und den zweiten Durchgang mit 21:25.


 

Satz drei verlief ähnlich. BW Aasee kämpfte sich nach einem schwachen Start wieder zurück ins Spiel und führte mit 12:10. Vor allem eine verbesserte Defensive sorgte dafür. Für 25 Punkte reichte es bei den Münsteranern allerdings erneut nicht. Selbst mithilfe von Auszeiten schaffte es Warnck nicht mehr, seine Spieler in die Spur zu bringen. „Dafür waren heute auch unsere Aufschläge zu wirkunsglos oder fehlerhaft“, meinte er. Aasee verlor Satz drei und das Spiel. Nur Gästetrainer Tobias Goerlich hatte es schon im Vorfeld geahnt. Er war modisch voll auf dieses Resultat eingestellt.  



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