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Volleyball

Mathias Rusche (l.), hier mit Joschua Heismann (r.) in Aktion, war im Spiel gegen Aachen II eine Macht im Block.

Aggro-Modus führt BW Aasee zum Sieg


von Lars Johann-Krone

(18.09.16) Die Verunsicherung ist gewichen. Freude, Erleichterung und Stolz dominierten am Samstag Abend bei den Volleyballern BW Aasees. Die wussten vor der Partie gegen den Post-Telekom SV Aachen II nicht, wo sie stehen. Kein Wunder als Aufsteiger in die Regionalliga. Nach dem 3:2 (15:25, 25:20, 12:25, 25:23, 15:4)-Sieg ist klar, dass BWA in der Liga mithalten kann.


Am Ende war es ein Sieg der Moral. Die stimmte bei den Münsteranern nämlich über fünf Sätze lang. Aachen hingegen wirkte nach dem knapp verlorenen vierten Durchgang konsterniert. Die Gäste führten im vierten Satz bereits. Der Erfolg zum Saisonstart war zum Greifen nahe. Aasee raffte allerdings noch mal alle Kräfte zusammen und drehte den Satz.

Abwehr und Block überragend


Die starke Abwehr-Leistung der Hausherren war im vierten Satz entscheidend. Dank großen Kampfgeistes und teilweise auch mit etwas Glück, wehrte Aasee immer wieder Bälle ab. Zuspieler Arne Bleines wandelte die Abwehraktionen gerade im vierten und fünften Satz immer wieder in präzise Zuspiele um, sodass seine Angreifer aus guten Positionen schmettern durften. Allen voran Diagonalangreifer Mathias Rusche pflückte mit seinen Blocks zudem immer wieder die Angriffe der Aachener aus der Luft. Das wurmte die Gäste sichtlich.


Im fünften Durchgang hatte Aasee den Gästen dank dieser aufopferungsvollen Leistung den Mut genommen. Mit den Flatteraufschlägen Aasees kam die Aachener Annahme im entscheidenden Satz überhaupt nicht mehr zurecht. Leichte Danke-Bälle in der Abwehr spielten die Gäste auf die andere Netz-Seite. Früh setzten sich die Münsteraner ab und brachten das Spiel locker nach Hause.

Stimmung beim Gast kippt


„Im vierten Satz habe ich schon gespürt, dass die Stimmung bei den Aachener kippt“, meinte Aasees Trainer Matthias Warnck nach dem Match. „Wir waren im fünften Satz dann einfach in einem aggressiven Modus. Vielleicht war das der Grund dafür, dass wir gewonnen haben.“


 

Zu Beginn des Spiels sprach allerdings noch wenig für einen Erfolg Aasees. Deutlich ging Satz eins an den Gast. „Da haben wir einfach zu viele Fehler gemacht“, so Warnck. Die stellte sein Team in Abschnitt zwei ab und glich die Partie aus. Satz drei war früh für Aachen entschieden, weil Aasee nicht ins Spiel kam. Der Aufsteiger legte den Schalter im Kopf allerdings rechtzeitig um und drehte das Spiel. Ein traumhafter Start für den Aufsteiger, der am kommenden Samstag zum zweiten Spiel beim Dürener TV II antreten muss.



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