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Volleyball

Der Block des TSC, hier mit Katharina Hennemann (M.) und Daria Schoser (r.), war zu selten ein Faktor im Spiel der Gievenbeckerinnen.
Maiy Roy (M.) setzt sich in dieser Szene gegen den Hörder Block durch. Am Netz waren die Gäste aus Dortmund ansonsten aber stärker als der TSC.

Ohne Normalform, ohne Chance

Von Lars Johann-Krone

(30.04.17) Die Volleyballerinnen des TSC Münster-Gievenbeck haben den Aufstieg in die Oberliga verpasst. Sie erreichten im Relegationsspiel gegen den TV Hörde II nicht ihre Normalform und unterlagen mit 1:3 (15:25, 25:18, 19:25, 29:31). Da Hörde bereits am Freitag im ersten Relegationsspiel der Runde mit 3:1 gegen die SG FdG Herne gewann, steht der TV als Aufsteiger fest.

In dieser Dreier-Runde hat sich damit auf jeden Fall die technisch am besten ausgebildete Mannschaft durchgesetzt. Am Samstag beim Spiel in Gievenbeck auch die, die mehr Kontrolle über ihr Spiel und ihre Nerven hatte.

Verunsichert und nervös

Die Gievenbeckerinnen konnten in der Relegation zu kaum einem Zeitpunkt an die Leistung der Verbandsliga-Rückrunde anknüpfen. Sie wirkten verunsichert und spielten in den entscheidenden Phasen des Spiels zu hektisch oder zu unentschlossen. „Die Mädels sind so etwas eben noch nicht gewohnt. Dass die um den Aufstieg in die Oberliga spielen, war etwas Besonderes. Darum war die Nervosität sehr hoch“, erklärte TSC-Coach Hans Stuckenbrock.

Seine Mannschaft war allerdings im vierten Satz sogar schon dabei, sich einen Tiebreak zu erspielen. 20:14 führte Gievenbeck, weil es zu Beginn des Durchgangs, vor allem durch Daria Schoser in Mitte, endlich eine größere Block-Präsenz erzeugte. Das machte auf der anderen Seite des Netzes Eindruck. Dieser Vorsprung schmolz zum Ende des Abschnitts aber immer weiter zusammen, weil die Gastgeberinnen plötzlich ganz schwere Arme hatten und in der Annahme zitterten. Bis zum 29:29 blieb der TSC noch im Spiel, auch weil Hörde völlig unnötige Fehler machte, wie etwa das Zeitlimit für einen Aufschlag zu überschreiten. Am Ende gewann Hörde den Satz dennoch mit 31:29.

Mehr Präsenz

Der TSC spielte lediglich im zweiten Abschnitt ordentlich mit. Hörde machte zu diesem Zeitpunkt viele Fehler. Gievenbeck schaffte es auf der anderen Seite allerdings auch, seine Annahme- und Abwehrschwäche in den Griff zu bekommen und oberhalb der Netzkante auch Druck zu erzeugen. Mit 25:18 ging Abschnitt zwei an Gievenbeck. Im weiteren Verlauf war das Spiel der der Gastgeberinnen aber zu fehlerhaft.

Obwohl feststeht, dass Hörde aufsteigt, werden der TSC und Herne morgen noch das dritte Relegationsspiel austragen. „Mal sehen, in welcher Besetzung. Einige Spielerinnen lernen gerade für ihre Abiturprüfungen“, so Stuckenbrock.

Von dem Gerücht, der TV Hörde II würde seinen erarbeiteten Oberliga-Platz an BW Aasee abgeben, da der Klub in der nächsten Saison keine zwei Oberliga-Teams mit ausreichend starken Spielerinnen besetzen könnte, war am Samstag übrigens nicht mehr die Rede. „Ich weiß nicht, woher dieses Gerücht kommt. Ich wüsste auch gar nicht, wie ich meinen Mädels erklären sollte, dass sie die ganze Saison gespielt haben, den Aufstieg geschafft haben und dann nicht in der Oberliga spielen sollen“, meinte TVH-Coach Tom Misikowski. In der Tat wäre es schwer zu verstehen. Denn in Hörde kommt eine starke Mannschaft in die Oberliga, die sich den Aufstieg verdient hat.



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