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Volleyball

Ungenaue Annahme? Kein Problem für Sebastian Förster. Der Zuspieler BW Aasees spielt den Ball auf der Netzkante auch einhändig zu seinem Angreifer.

Neuer Mut für den TSC und BWA


von Lars Johann-Krone

(01.12.16) Euphorie nein, aber eine deutliche Stimmungsaufhellung hat der erste Drittliga-Heimsieg gegen den VfL Lintorf gebracht. Das sollte den Volleyballern des TSC Münster-Gievenbeck Mut machen für das Auswärtsspiel am Sonntag beim Moerser SC. Neuen Mut schöpften auch die Sportler von BW Aasee. Und das, obwohl sie bei der SG Mondorf unterlagen.

 

BW Aasee - TV Hörde II (Samstag, 19 Uhr)
Die 2:3-Niederlage beim Regionalliga-Zweiten aus Bonn bewies erneut, dass der Aufsteiger auch in der neuen Liga mit allen Mannschaften mithalten kann. "Ich habe noch keine Mannschaft gesehen, die für uns nicht schlagbar wäre. Der Kopf macht bei uns manchmal nur nicht mit", erklärt Matthias Warnck, Trainer bei BWA.

 

Die Video-Auswertung des Spiels in Mondorf unterstrich erneut, dass Aasee auf Augenhöhe war. "Zu sehen war aber auch, dass wir noch zu viele leichte Fehler im Spiel haben. Wenn dann so viele Sätze knapp verloren werden, ist klar, dass wir die Partie durchaus auch 3:0 hätten gewinnen können", so Warnck.

Wacher Block gegen variable Hörder

 

Allerdings gab es auch viele positive Aspekte im Aasee-Spiel. Die müssen auch gegen Hördes Reserve abgerufen werden. Vor allem ein wacher Block dürfte wichtig sein. Die Mannschaft aus Dortmunds Süden spielt variabel und schnell. Ein Rückschlag ist es da, dass Neuzugang Jan Romund, der in Mondorf ein belebendes Element im BWA-Spiel war, in den Spielen bis Weihnachten fehlen wird. Zudem muss Julian Banse passen. "Das ist sehr schade. Er machte in Mondorf sein bisher bestes Saisonspiel", so Warnck. Max Irle und Karsten Kuhlmann sind allerdings wieder dabei. Der Aasee-Kader ist mit zwölf Spielern also wieder randvoll.
Heimspiel-Tipp: Aasee knüpft an die gute Leistung in Mondorf an und gewinnt das Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Hörde II mit 3:1.

 

Moerser SC - TSC Münster-Gievenbeck (Sonntag, 16 Uhr)
Der erste Heimsieg, der erste Dreier. Das sind statistisch die wichtigen Nachrichten für die Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck gewesen. Die Tatsache, dass sie sich im Heimspiel gegen den VfL Lintorf auch aus einer Spiel-Krise befreiten, ging ein wenig unter. Vielleicht ist es aber gerade das Comeback nach einem deutlichen Rückstand im zweiten Durchgang, aus dem die Gievenbecker enorm viel Kraft schöpfen können.

Formstarker Gegner

 

Zwei zielgenaue Wechsel, ein paar druckvolle Aufschläge hinzu, und der TSC drehte das Spiel gegen Lintorf und gewann mit 3:0. Der Moerser SC, bei dem die Gievenbecker am Sonntag antreten müssen, ist allerdings ein Gegner aus einer anderen Tabellenregion. Lintorf war Schlusslicht der Tabelle. Moers steht auf dem dritten Rang, gewann vier seiner sechs Partien und unterlag in den anderen beiden Spielen erst im Tiebreak. Lediglich gegen die beiden Spitzenteams aus Aachen und Lüneburg verloren die Spieler vom Niederrhein.

 

Trainiert wird der MSC, gegen den die TSCler in der Saisonvorbereitung noch ein Testspiel absolvierten, von Martin Schattenberg. In den 90er Jahren war er noch beim USC Münster in der 2. Liga aktiv. Er trainierte außerdem die Erliga-Mannschaft der Moerser damals. Das Testspiel der Gievenbecker im Sommer ging noch an die Männer vom Niederrhein -- 3:1. Im zweiten Aufeinandertreffen wollen die Gievenbecker nach Möglichkeit an die Leistung aus dem Lintorf-Spiel anknüpfen und Moers Punkte abnehmen.
Heimspiel-Tipp: Moers ist, wie schon damals im Testspiel, das bessere Team und gewinnt erneut mit 3:1.

 

Gütersloher TV - TSC Münster-Gievenbeck (Samstag, 15 Uhr)
Die TSC-Volleyballerinnen erwischte einen schwachen Tag, Paderborn spielte stark. Kein Wunder, dass Gievenbeck nach drei Siegen in Serie mal wieder in die Röhre gucken musste. Die Analyse lief in dieser Woche aber, und Besserung soll bereits am Samstag im Auswärtsspiel beim Gütersloher TV folgen.

Kommunikationsprobleme im Annahmeriegel

 

"Die Stimmung und die Kommunikation auf dem Feld stimmten in der vergangenen Woche nicht. Die Folge waren schwache Annahmen", erklärte TSC-Coach Hans Stuckenbrock. 

 

Der Coach muss auch im Speil beim Tabellenvorletzten in Gütersloh personell ein wenig umbauen. Christine Wilhelm und Sophie Menn fehlen. "Solange keine weitere Spielerin ausfällt, können wir diese Ausfälle aber kompensieren", so Stuckenbrock. Katrin Raub, 16-jähriges Talent beim TSC füllt beispielsweise die Lücke, die Sophie Menns Ausfall im Außenangriff reißt. "Katrin kam schon in Paderborn ins Spiel und hat ihre Sache gut gemacht. Da mache ich mir gar keine Sorge", so der TSC-Coach.
Heimspiel-Tipp: Gegen Schlusslicht Bielefeld tat sich der TSC schwer, gewann aber mit 3:1. Beim Spitzenreiter Paderborn spielte das Team schwach, verlor zu recht. Im dritten Spiel in Serie gegen ein Team aus Ostwestfalen ruft Gievenbeck wieder ein starke Leistung ab und gewinnt mit 3:1.



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