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Volleyball

Sophie Menn und ihre TSC-Mitspielerinnen wollen den positiven Trend bestätigen. Am liebsten mit einem Erfolg im Spiel beim TuS Eintracht Minden.

Vorhersagen nur schwer möglich


von Lars Johann-Krone

(02.02.17) Normalerweise ist der Februar die Zeit der ersten Vorentscheidungen in den Volleyballligen. Dass das in diesem Jahr auch so sein wird, ist schwer zu glauben. Zu eng geht es sowohl oben in der Dritten Liga der Frauen als auch unten in der Männer-Regionalliga zu. Und wer Vorhersagen in der Frauen-Verbandsliga trifft, ist entweder Hellseher oder Scharlatan. Dort ist für acht Teams von Platz zwei bis neun fast noch alles möglich.

TuS Eintracht Minden - TSC Münster-Gievenbeck (Sa., 20 Uhr)
Fünf Punkte aus den beiden ersten Spielen der Rückserie. Das hat den Volleyballerinnen des TSC ein wenig Luft verschafft. In der Hinrunde waren es in den Partien gegen Sande II und Ahaus nur zwei Zähler. Der Abstiegsrelegationsrang sowie der Aufstiegsrelegationsrang sind nun vier Zähler entfernt. Bestätigen die Gievenbeckerinnen den positiven Trend, dann sollten sie an das erfolgreiche Hinspiel gegen Minden anknüpfen können. 3:1 gewannen sie damals.

Eine Macht am Netz

Die Annahme ist hier und da immer noch die Wackel-Disziplin des TSC. Am Netz macht dem Team um Trainer Hans Stuckenbrock allerdings kaum eine Mannschaft der Liga etwas vor. Dort spielt sie in der Mitte zum einen Größenvorteile aus. Zum anderen stimmt die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff immer besser. Auch die Außen trauen sich immer mehr zu und machen wichtige Punkte.

Sollte dem TSC, derzeit Fünfter im Ranking, ein Auswärtserfolg gelingen, würde sogar der Sprung auf den dritten Tabellenrang winken. Denn die zweite und dritte Mannschaft BW Aasees stehen vor schwierigen Auswärtsaufgaben.
Heimspiel-Tipp: Der TSC unterstreicht seine gute Verfassung und behält auch die Nerven. Er gewinnt auswärts mit 3:2.

TVA Fischenich II - BW Aasee (Sa., 20 Uhr)
So genannte Bonus-Punkte haben die Volleyballer BW Aasees in dieser Saison schon einige gesammelt. Das ist einer der Gründe, aus denen der Aufsteiger nach 11 von 18 Spieltagen zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat. Dass dieser Abstand am Wochenende größer wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Bonus-Punkte dürften bei Tabellenführer TV Alpenglüh'n Fischenich II nur schwer zu ergattern sein.

Schon im Hinspiel setzte sich der TVA mit 3:0 in Münster durch. "Und das, obwohl wir damals personell gut besetzt waren", erinnert sich BWA-Coach Matthias Warnck. Zum vorletzten Mal hat der seine Mannschaft auf ein Spiel vorbereitet. In anderthalb Wochen beendet er aus famliliären Gründen sein Engagement bei Aasee. Aus diesem Grund wird er die Reise in die Nähe Hürths auch nicht mit antreten.

Coach-Frage noch offen

Neben dem Coach fehlen auch die Außenangreifer Tobias Beuker (Knie) und Julian Banse (beruflich). Der fehlende Libero Samuel Schleitzer wird durch Matthias Krabbe ersetzt. Mittelblocker Markus Sporkmann wird ebenfalls ausfallen. Ob Arne Bleines nach seiner Waden-Verletzung spielen kann, oder ob er das Team anstelle Warncks nur coachen wird, entscheidet sich kurzfristig. "Bei der personellen Situation können die Jungs also ganz entspannt nach Fischenich fahren. Zu verlieren haben sie dort nichts", so Warnck.
Heimspiel-Tipp: Die Quote für einen Sieg BW Aasees dürfte verlockend hoch sein. Er wird vermutlich aber keine Kohle einbringen. Fischenich gibt sich im Rennen um den Drittliga-Aufstieg keine Blöße und gewinnt mit 3:0.

SC Spelle-Venhaus - BW Aasee (Sa., 16.30 Uhr)
Ein wenig kraftlos wirkten die Volleyballerinnen am vergangenen Spieltag im Match zu Hause gegen die SG Langenfeld. Ausgelassen, aufgedreht und in Feierlaune waren sie am Montag, als sie von den Westfälischen Nachrichten zur Mannschaft des Jahres in Münster gekürt wurden. Bleibt die Frage, welche Form sie am Samstag mit in die Partie beim SC Spelle-Venhaus nehmen, wie Langefeld, auch ein Kellerkind der Dritten Liga.

Die personellen Umstellungen hemmten das Team einerseits. Mechanismen griffen nicht mehr wie gewohnt. Andererseits fehlte BWA im Angriff in vielen Situationen auch der nötige Pfeffer, um Langenfeld aus der Abwehr zu schießen. Immer wieder bauten sich die Gäste-Spielerinnen an guten Abwehr-Aktionen auf. Aufbauen kann Aasee allerdings auf sein gutes Aufschlagspiel. Vor allem Patricia Lomölder glänzte in dieser Disziplin immer wieder. Viel hängt davon ab, wie viel Einsatzzeit Mittelblockerin Pia Kramer nach ihrer Daumen-Verletzung bekommen wird. Sie spielte gegen Langenfeld nur ganz kurz.

Spelle auf der anderen Seite hatte zuletzt wenige Aspekte im Spiel, auf die es aufbauen konnte. "Gegen Ostbevern haben wir ein schwaches Spiel gemacht, hatten viele Defizite. Da fehlten die Basics", meinte Spelles Coach Michael Spratte. Das Team des ehemaligen Trainers der Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck rangiert derzeit auf einem Abstiegsplatz. "Es ist eben ein Riesen-Sprung gewesen in die Dritte Liga. Wir können nur punkten, wenn wir 100 Prozent geben", so Spratte.
Heimspiel-Tipp: Wieder keine Punkte für den SC Spelle-Venhaus. Die Gäste aus Münster setzen sich mit 3:1 durch.



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