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Volleyball

Thorsten Mühlemeier ist beim Spiel des TSC in Aachen einer von nur zwei Mittelblockern im Team des TSC.
Zurück im Team: BWA-Kapitänin Meike Schepers mischt im Spiel gegen Weende wieder im Außenangriff mit.

Leichte Verunsicherung zu spüren


von Lars Johann-Krone

(04.11.16) Leichte Verunsicherung spielt bei den beiden münsterschen Drittligateams an diesem Spieltag eine Rolle. Nils Kaufmann und die Volleyballerinnen BW Aasees haben noch etwas am leicht unsicheren Auftritt bei Schlusslicht Langenfeld zu knabbern. Axel Büring und der TSC Münster-Gievenbeck rätseln über die bisher wechselhaften Leistungen.

 

BW Aasee - Tuspo Weende (Sonntag, 16 Uhr)
"Wir stecken gerade in einer etwas instabilen Phase. Die erste Spannung nach dem Aufstieg ist weg", meint Kaufmann. "Mal sehen, wie es funktioniert, wenn wir mal nicht an das Niveau der ersten Spiele herankommen." In Langenfeld, beim bis dahin punktlosen Letzten der Tabelle, hat BWA noch zwei Punkte gerettet. 

Wichtige Fan-Prozente

 

Gegen Weende hat BW Aasee ein Heimspiel und die eigenen Fans im Rücken. Das  dürfte sicher ein paar Prozent mehr bringen. Weende ist, wie die Münsteranerinnen auch, Aufsteiger. In sechs Spielen gelang dem Team bisher erst ein Sieg. Aus der Rolle des Favoriten dürfte BWA daher wohl kaum herauskommen. Allerdings ist diese Statistik einzuordnen. In Essen, Bad Laer, Senden, Hannover und Cloppenburg hat Weende bereits gegen fünf der Top sechs der Liga gespielt. Aasee als derzeit Dritter komplettiert diese Riege am Sonntag. "Weende hat daher bereits Erfahrungen gesammelt, die uns noch fehlen", so Kaufmann.

 

Auf der Zuspiel-Position hat sich bei BWA noch nichts getan. Nach dem Ausfall Malin Schäfers ist Saskia Schafberg weiter einzige Zuspielerin. "Das wird vorerst auch so bleiben. Ich werde für die wenigen Spiele bis zur Rückkehr Schäfers auch keine Spielerin zur Zuspielerin umfunktionieren und aus ihrem Rhythmus reißen", so Kaufmann. Zurück im Kader ist allerdings Meike Schepers. Die Kapitänin kehrt zurück in den Außenangriff.
Heimspiel-Tipp: Der Spannungsabfall in Langenfeld war nur ein kurzfristiger. Am Sonntag steht das BWA-Team wieder unter Strom und schlägt den Aufsteiger Weende mit 3:1.

 

Post-Telekon SV Aachen - TSC Münster-Gievenbeck (Samstag, 20 Uhr)
Gute Sätze hat der TSC Münster-Gievenbeck in dieser Saison schon einige gespielt. Am vergangenen Wochenende gar zwei in Serie. Aus einem 0:2 hat das Team um Trainer Axel Büring ein 2:2 gemacht und war im Tiebreak nah am ersten Heimsieg. Daraus wurde nichts. Die Konstanz fehlte wieder, wie schon im ersten Heimspiel gegen Ammerland. Am Samstag trifft der TSC auf den Tabellenzweiten der Dritten Liga, Aachen. Eine konstante Leistung ist dann dringend vonnöten, um zu punkten.

 

Gegen Lüneburg II hatte Aachen in der Vorwoche keine Chance. "Ich habe allerdings gehört, dass Lüneburg mit drei Erstliga-Spielern agiert hat. Das macht schon was aus", berichtet Büring. Er selbst hat die Aachener im Spiel gegen den Moerser SC beobachtet. "Eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern", so Büring. "Aachen bringt so schnell nichts aus der Ruhe."

Tabelle zu sehr im Blick

 

Das war zuletzt bei den Gievenbeckern nicht immer so. Phasen, in denen das Team seine Annahme nicht im Griff hatte und zudem Fehler in das Spiel baute, sorgten immer wieder für Satzverluste. "Und wenn man dann im Vorfeld eines Spiel zu sehr auf die Tabelle schaut, kann man auch mal überrascht werden. Das haben wir ja gegen Hörde erlebt", kritisiert Büring den Auftritt seiner Spieler vor allem zu Beginn der Partie.

 

Martin Götte wird den Gievenbeckern bei der Reise nach Aachen fehlen. Aus privaten Gründen muss der Mittelblocker passen. Thorsten Mühlemeier und Paul Drecker übernehmen den Job in der Mitte des Netzes also alleine. Ansonsten kann Büring auf den Kader zurückgreifen, der auch in der Vorwoche zur Verfügung stand.
Heimspiel-Tipp: Aachen bringt in der Tat wenig aus der Ruhe. Die Gievenbecker gleichen nach frühem Satzverlust zwar zum 1:1 aus, unterliegen dann aber mit 1:3.



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4    SC Hörstel 30    103:40 68  
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