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Volleyball

Ziemlich weit außen blocken Mathias Rusche (l.) und Guido Markus Sporkmann bei diesem viel zu weit zugespielten Ball des Gegners. Etwas mehr Block-Disziplin wünscht sich BWA-Coach Matthias Warnck im Spiel gegen Essen II.
Christine Wilhelm, Mittelblockerin beim TSC, ist derzeit in richtig guter Form.

Kaufmann: "Bock auf guten Zock"


von Lars Johann-Krone

(11.11.16) Drei Heimspiele und ein echtes Spitzenspiel liegen vor den Spitzenmannschaften des TSC Münster-Gievenbeck und BW Aasees. Die Drittliga-Frauen vom Aasee reisen als Tabellendritte zum Spitzenreiter SV Bad Laer. Leichter mutet hingegen die Aufgabe der Verbandsliga-Volleyballerinnen des TSC an. Die empfangen Schlusslicht Bielefeld. Richtungsweisende Spiele haben die Männer-Teams des TSC und BW Aasees vor sich.

 

SV Bad Laer - BW Aasee (Samstag, 19.30 Uhr)
Die Serie der Aufsteigerinnen vom Aasee hält weiter an. In allen sieben Punkten holte das Team bisher mindestens einen Punkt. Nur am ersten Spieltag im Match gegen Eiche Horn Bremen musste Münster eine Niederlage hinnehmen (2:3). Bad Laer auf der anderen Seite holte sechs Mal drei Punkte, unterlag Ende Oktober lediglich beim Tabellenzweiten aus Essen.

 

"Bad Laer ist definitiv die beste Mannschaft der Liga", ordnet BWA-Trainer Nils Kaufmann ein. "Wir haben aber definitiv richtig Bock auf einen guten Zock gegen den Tabellenführer." Die Lust auf Drittliga-Volleyball war den Aaseespielerinnen in dieser Saison von Beginn an anzusehen. Kein Wunder, vieles ist ja auch aufregend und neu. Allerdings erfuhr das Spiel des Aufsteigers zuletzt einen kleinen Bruch. Die Leidenschaft war zwar immer noch zu erkennen, allerdings fehlten im Spiel gegen Langenfeld und auch gegen Weende ein paar entscheidende Präzisions-Prozente, die das Team in den Tiebreak zwangen. Das kostete jeweils einen Punkt.

 

Die verletzte Malin Schäfer fehlt Münster auch im Spiel gegen die junge und sehr felxible Mannschaft aus Bad Laer. Zudem muss Mittelblockerin Lea Niehues pausieren, weil der Kader zu voll ist.
Heimspiel-Tipp: Bad Laer ist in der Tat die stärkste Mannschaft der Liga. Das zeigt sich auch im Spiel gegen BW Aasee. Die Gäste strecken sich. Es reicht aber nur zu einem Satzgewinn. Aasee verliert mit 1:3

 

TSC Münster-Gievenbeck - SSF Fortuna Bonn (Samstag, 20 Uhr)
Drei Tiebrreak-Spiele mit vielen Aufs und Abs sowie eine richtige Klatsche in der Vorwoche in Aachen. So richtig angekommen im Spielbetrieb der Dritten Liga ist der TSC Münster-Gievenbeck noch nicht. In der Tabelle steht das Team von Trainer Axel Büring daher nur auf Rang sieben. Am Samstag reist der Tabellendritte aus Bonn an. Die Früchte hängen also wieder sehr hoch.

 

Von guten Trainingseinheiten berichtete Büring zuletzt. Die Diskepanz zu den Leistungen auf dem Feld ist allerdings noch zu groß. Oft sind es längere Phasen im Spiel, in denen Fehlerketten dafür sorgen, dass der TSC den Anschluss verliert und Sätze abgeben muss. 

 

Diagonalangreifer Erik Kerp hat sich verletzt. Der schlagstarke Spieler fällt gegen Bonn aus. Libero Nils Lydorf ist wieder fit und könnte die Abwehr und Annahme-Geschäfte beim TSC übernehmen.
Heimspiel-Tipp: Heimspiel-Zeit heißt beim TSC weiter Tiebreak-Zeit. Auch gegen Bonn geht es in den fünften Satz. Diesmal allerdings setzen sich die Gievenbecker durch.

 

BW Aasee - VV Humann Essen II (Samstag, 19 Uhr)
Der 3:2-Erfolf bei den Füchsen Düsseldorf/Ratingen war das erhoffte Lebenszeichen der Regionalliga-Volleyballer des SV BW Aasee. In zwei Spielen zuvor wirkte das Team phasenweise lustlos und überfordert in der neuen Liga. Ein paar warme Worte des Trainers Matthias Warnck, ein paar Video-Analysen und gezielte Trainingseinheiten später war das Team dann wieder auf Kurs.

 

Der soll auch im Heimspiel gegen die Zweitliga-Reserve des VV Humann Essen weiter verfolgt werden. Humann ist eine Talentschmiede für Volleyballspieler. In der zweiten Mannschaft spielen allerdings eher erfahrenere Spieler, die unter anderem auf Jahre in der zweiten Liga zurückblicken. 

 

Die Essener wissen also auch, wie man einen Block stellen kann. Mut und einfallsreichtum sind bei BWA gefragt, um den Ball am Block vorbeizuschlagen. Zudem müssen die Zuspieler Arne Bleines und Sebastian Förster schnelle Pässe nach außen jagen, um den Essener Block zu beschäftigen. Nicht mit von der Partie ist allerdings Mittelblocker Markus Sporkmann. Er fehlt aus privaten Gründen.
Heimspiel-Tipp: Knappe Kiste. Aasee muss einen Punkt abgeben gewinnt aber mit 3:2.

 

TSC Münster-Gievenbeck - Telekom-Post SV Bielefeld (Samstag, 16 Uhr)
Auf dem Papier haben die Volleyballerinnen des TSC Münster die leichteste Aufgabe der Saison vor sich. Sie treffen auf den TPSV Bielefeld, das Tabellenschlusslicht der Verbandsliga. Der Trend spricht zudem für das Team um Trainer Hans Stuckenbrock. Das gewann seine beiden jüngsten Spiele klar und kletterte in der Tabelle auf den dritten Rang.

 

Basis dieses Erfolgs war vor allem die verbesserte Arbeit im Block und im Hinterfeld. Die Zuständigkeiten werden mit jeder Spielminute in dieser Saison klarer. Die Folge sind wenige leichte Punkte für den Gegner. Die Umbauarbeiten beim TSC, bei dem aus den besten Spielerinnen aus erster, zweiter und dritter Mannschaft die neue Verbandsliga-Mannschaft geformt wurde, scheinen zu fruchten. In Christine Wilhelm und Jana Peikenkamp hat der TSC im Mittelangriff zudem zwei richtig formstarke Spielerinnen am Start.
Heimspiel-Tipp: Der TSC setzt seine Serie fort. Für das 3:0 gegen Bielefeld kassiert er weitere drei Zähler im Kampf um einen Spitzenplatz in der Liga.



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2    Conc. Albachten 25    67:26 66  
3    Germ. Hauenhorst 25    70:27 64  
4    SC Halen 25    83:41 59  
5    Warendorfer SU 25    66:22 56  

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