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Volleyball

Eine vermeintlich leichte Aufgabe haben Meike Schepers (r.) und die Volleyballerinnen BW Aasees am Sonntag vor sich. Drittliga-Schlusslicht SC Langenhagen ist zu Gast.

Die Netze stehen wieder


von Lars Johann-Krone

(13.01.17) Am Wochenende werden sie wieder in vielen Sporthallen aufgebaut, die Volleyballnetze. Die Teams sind aus der kurzen Winterpause zurück und beginnen nun mit der zweiten Saisonhälfte. Die Aasee-Frauen wollen in Liga drei Platz zwei erobern. Die BWA-Männer kämpfen um den Verbleib in der Regionalliga. Ähnlich sieht die Zielsetzung bei den Männern und Frauen des TSC Münster-Gievenbeck aus.

TSC Münster-Gievenbeck - TV Baden (Sa., 20 Uhr)
Eine erste Wasserstandsmeldung über sein Leistungsvermögen haben die TSC-Männer in der Dritten Liga bereits in der vergangenen Woche abegegeben. Eine gute Leistung attestierte Trainer Axel Büring seinem Team, das für das 3:2 in Ammerland wichtige zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammelte.

Die Trainingswoche war dann an einigen Stellen allerdings wieder frustrierend. Nicht sportlich, aber gesundheitstechnisch. Felix Wessels zog sich am Montag einen Bänderriss zu. Der Außenangreifer fällt lange aus. Leo Große-Westermann, Kapitän und Diagonalangreifer war krank und machte am Donnerstag nur leichtes Training. Sein Einsatz am Samstag ist noch fraglich. Genau wie der von Libero Nils Lydorf. Er musste in dieser Woche krank pausieren. Zudem fehlt im Spiel gegen Baden Marvin Weichert. Der Angreifer machte zuletzt beim Sieg in Ammerland ein richtig gutes Spiel.

Gute Erinnerung

Und auch im Hinspiel beim TV Baden war Weichert der überragende Mann, war maßgeblich verantwortlich für den 3:2-Erfolg. "Das war damals unser bestes Saisonspiel", erinnert sich Büring an den starken Auftritt seines Teams. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit war es sowohl in der Vorwoche gegen Ammerland als auch beim Hinspiel in Baden, die den TSC zu den Tiebreak-Siegen führte. Daran will das Team anknüpfen. "Es gibt allerdings keinen Knopf, den wir drücken können, um diese Geschlossenheit immer wieder abzurufen", so Büring. "Ich bin aber zuversichtlich, dass das Team am Samstag wieder alles geben wird."

BW Aasee - SC Langenhagen (So., 16 Uhr)
Die starke Hinrunde im Hinterkopf, Platz zwei im Visier. Was könnte es für die Drittliga-Volleyballerinnen BW Aasees Besseres geben? Kaum etwas. Obendrein dürfen die Münsteranerinnen mit einem Heimspiel ins Jahr starten. Am Sonntag heißt der Gegner SC Langenhagen, Tabellenschlusslicht.

Mit einem Versprechen haben die Volleyballerinnen das Training in diesem Jahr begonnen. Gas geben zu wollen, wie in der Hinrunde wollten sie, kündigten sie ihrem Trainer Nils Kaufmann gegenüber an. "Wir mussten in den ersten Einheiten allerdings noch ein wenig den Winterschlaf aus den Knochen bekommen", berichtete Kaufmann. "Wir haben dann einen Athletik-Block eingelegt."

Drei Ausfälle

Dennoch wird BW Aasee ersatzgeschwächt antreten. Außenangreiferin Kerstin Theis zwickt die Wade. Angreiferin Wiebke Fieseler ist nach ihrer Babypause noch nicht im Vollbesitz der Volleyballkräfte, und Mittelblockerin Ronja Schroer muss in den ersten Spielen passen, weil sie für die Universität lernen muss.

Langenhagen gewann in dieser Saison noch kein Spiel. Dennoch weist Kaufmann auf einige Stärken des Gegners hin. Vor allem zwei großgewachsene Angreiferinnen sind ihm aus dem Hinspiel (3:1) noch in Erinnerung. Außerdem ein felxibler Angriff. Eine wache Abwehr ist vonnöten. Dennoch sollte das Schlusslicht kein Stolperstein für BWA werden.

PTSV Aachen II - BW Aasee (So., 14 Uhr)
Die Tendenz stimmte. Gegen Ende der Hinrunde sind die Volleyballer BW Aasees immer besser in Tritt gekommen, dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, als Aufsteiger die Regionalliga zu halten. Zu Beginn der Rückserie wartet allerdings ein richtig schwerer Gegner auf die Mannschaft um Trainer Matthias Warnck. Die ist zu Gast bei PTSV Aachen II, immerhin Tabellenzweiter.

Das war im Hinspiel noch nicht zu erkennen, dass die beiden Teams nach neun Spielen zwölf Punkte trennen würden. Aasee gewann mit 3:2, weil es den längeren Atem hatte. "Ich glaube, die haben uns damals einfach unterschätzt", meint Warnck. Immer wieder setzten die Aachener damals ihren Spielertrainer Niklas Rademacher ein. "Das war vielleicht unser Vorteil", so Warnck. Gegen Ende des Spiels waren die Aachener um den ehemaligen Bundesligaspieler einfach platt.

Beukers Knie zwingt ihn zur Pause

"Das wird denen allerdings wohl nicht noch mal passieren, denke ich", so Warnck. Zudem muss er einige wichtige Spieler ersetzen. Außenangreifer Tobias Beuker musste sich nun seinen andauernden Knie-Beschwerden beugen und setzt in den kommenden Wochen aus. "Tobi wird uns fehlen. Auf ihn konnte ich mich zuletzt eigentlich immer verlassen", so Warnck. Außerdem fehlt Joschua Heismann. Der Mittelblocker muss aus beruflichen Gründen pausieren. Jan Romund hat ebenfalls berufliche Verpflichtungen. Hinter dem Einsatz von Libero Samuel Schleitzer steht noch ein Fragezeichen.

BW Sande II - TSC Münster-Gievenbeck (So., 16.30 Uhr)
Manchmal tut es gut, die Sporthalle einige Wochen nicht von innen zu sehen. Auf diesen heildenden Effekt hofft auch Hans Stuckenbrock, Trainer der Volleyballerinnen des TSC Münster-Gievenbeck. Seine Verbandsliga-Mannschaft strauchelte in den Wochen vor der Weihnachtspause einige Male, verlor zunächst den Anschluss an die Spitzengruppe und rutschte zuletzt sogar soweit ab, dass Abstiegsgefahr zu spüren ist.

"Wir haben nach den letzten Spielen so ein wenig den Kopf in den Sand gesteckt. Gut, dass wir jetzt eine Trainingspause hatte.So schaffen wir es vielleicht, aus dieser Phase wieder herauszukommen", so Stuckenbrock.

Raub verletzt sich am Sprunggelenk

Verzichten muss er dabei auf Außenangreiferin Katrin Raub. Zuletzt in guter Form, zog sie sich einen Bänderriss zu und fehlt für einige Spiele. Auch Mittelblockerin Christine Wilhelm kann noch nicht wieder mitmischen. Ihr Rücken lässt einen Einsatz am Netz noch nicht zu. Fehlen wird auch Anna Rosenfeld. Das Talent hilft in den nächsten Spielen erstmal in der zweiten Mannschaft aus, auch um Spielpraxis zu gewinnen.

Das Hinspiel gegen den aktuellen Tabellendritten verlor der TSC knapp ím Tiebreak. Nach einer 2:0-Satzführung jubelten die Gäste damals über ein 16:14 im fünften Durchgang. "Wir haben gut trainiert. Jetzt bin ich gespannt, wie sich Sande entwickelt hat. In der Form des Hinspiels müssten wir eine Chance haben, das Duell zu gewinnen", so Stuckenbrock.



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