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Volleyball

Dieser Block Leo Große-Westermanns (l.) und Martin Göttes hat gesessen. Ansonsten ist den TSClern in der vergangenen Woche im Heimspiel gegen Baden lange nicht alles gelungen. Gegen Moers soll es besser werden.

Heimelig behagt es lange nicht jedem


von Lars Johann-Krone

(19.01.17) Zu Hause ist es doch noch am schönsten. Sagt man. Bleibt die Frage, ob die Volleyballteams BW Aasess und des TSC Münster-Gievenbeck daraus Profit ziehen können. Wichtig wäre es, denn sowohl die Männer und Frauen des TSC als auch die Regionalliga-Herren Aasees bräuchten dringend Punkte.

TSC Münster-Gievenbeck - Moerser SC (Sa., 20 Uhr)
Fünf Spiele in eigener Halle hatten die Gievenbecker in der Dritten Liga bisher. Das 3:0 gegen den Letzten aus Lintorf im November war der einzige Erfolg. Fünf der aktuell neun Punkte holte der TSC daheim. Diese Bilanz ist ausbaufähig und spricht nicht gerade für den Wohlfühl-Faktor in Gievenbeck.

In der Vorwoche stimmte in der Mannschaft von Trainer Axel Büring wieder einiges nicht. Vor allem in der Annahme haperte es. Absprache und Timing passten nicht. Außerdem ist dem TSC immer wieder anzumerken, dass er große Probleme hat, sich aus spielerischen Krisen auf dem Feld zu befreien.

"Eigentlich empfinde ich es immer als sehr angenehm, zu Hause zu spielen", berichtet Leo Große-Westermann, Kapitän der Gievenbecker. "Vielleicht sind es dann die großen Erwartungen im Heimspiel, die uns ausbremsen." Große-Westermann ist nach seiner Erkrankung wieder fit und fester Kandidat für die Start-Sechs. Auch Marvin Weichert ist zurück. Fraglich ist hingegen die Einsätze Thorsten Mühlemeiers in der Mitte. Er musste in dieser Woche im Training kürzertreten, weil die Achillessehne schmerzte. Sicher noch ausfallen wird Außenangreifer Felix Wessels nach seinem Bänderriss.

ASV Senden - BW Aasee (Sa., 19.30 Uhr)
Deutlich freundlicher sieht die Heim-Bilanz der Aasee-Frauen aus. Die spielen an diesem Wochenende allerdings im Lokal-Derby beim ASV Senden. Bei BWA ist es aber egal, ob das Frauen-Team zu Hause oder auswärts spielt. Es ist in jeder Halle in der Lage zu punkten.

Im Hinspiel war der ASV noch leicht favorisiert und auch in der Tabelle vor den Münsteranerinnen platziert. Dieses statistische Kräfteverhältnis hat sich mittlerweile extrem verschoben. Die Sendenerinnen haben ihre vergangenen vier Spiele teilweise sehr deutlich abgegeben. Aasee ist weiter in weitgehend guter Verfassung und gewann zudem das Hinspiel klar mit 3:0.

Experimentierende Senderinnen

"Ich habe mir vor zwei Wochen Sendens Spiel gegen Hannover angeschaut. Irgendwas scheint dort nicht mehr so zu laufen wie noch zu Beginn der Saison", meinte Aasees Trainer Nils Kaufmann. "Sie experimentieren sehr viel mit flexiblen taktischen Lösungen. Fest steht aber, dass das Derby auch für Senden wieder ein ganz besonderes sein wird. Das gibt, wie bei uns auch, sicher ein paar Extra-Prozente."

Wie in der Vorwoche muss Kaufmann auf Ronja Schroer (Uni) in der Mitte und Kerstin Theis (Waden-Verletzung) außen verzichten. Eventuell nimmt Wiebke Fieseler nach ihrer Baby-Pause aber wieder einen Platz im Kader ein. Sie würde im Außenangriff spielen.

TSC Münster-Gievenbeck - VfL Ahaus (Sa., 15 Uhr)
Die Gievenbecker Volleyballerinnen haben in dieser Saison erst vier mal in heimischer Halle gespielt. Sieben Punkte sind da eine ordentliche Bilanz. Acht gab es in fremder Halle. Einen großen Vorteil erkennt TSC-Coach Hans Stuckenbrock aber nicht. "Wenn man dann mal auf einen unangenehmen Gegner trifft, dessen Spiel einem nicht liegt, dann hilft es eher, in gewohnter Umgebung zu spielen", erklärt er. Als Beispiel nennt er die Partie gegen Bielefeld, in der sich seine Mannschaft sehr schwer tat, aber mit 3:1 gewann. Schlechtes Beispiel war das Match gegen BW Aasee III. Beim 0:3 gelang den Gievenbeckerinnen kaum etwas.


Das Hinspiel gegen Aufsteiger Ahaus verlor der TSC mit 2:3. Eine 2:1-Satzführung reichte damals nicht, um sich durchzusetzen. Der 3:2-Erfolg in der Vorwoche in Sande hingegen sollte den TSC-Frauen Aufwind gegeben haben. "Wir haben wieder etwas mutiger gespielt", so Stuckenbrock. Und er hofft, dass dieser Mut seine Mannschaft auch gegen Ahaus umgeben wird.


Nach der Gievenbecker Schwächephase zum Jahresende kommt auch der Ahaus-Partie immer noch eine große Bedeutung zu. Preußisch Oldendorf auf dem Abstiegsrelegationsrang liegt schließlich nur einen Punkt hinter dem TSC. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Oldendorferinnen drei Punkte holen ist groß. Sie spielen beim Tabellenletzten Bielefeld. Ahaus auf der anderen Seite hat nur einen Punkt mehr als der TSC. 

BW Aasee - Dürener TV II (Sa., 19 Uhr)
Bei den Regionalliga-Männern scheint ein Heimspiel hingegen durchaus ein Vorteil zu sein. Sieben ihrer elf Punkte holten die Jungs von Trainer Matthias Warnck in eigener Halle. Sogar gegen den Tabellenzweiten aus Aachen gelang ein Erfolg. Warum soll es dann nicht auch gegen den Dürener TV II mit dem fünften Saisonsieg klappen?

Den Dürenern würde da bestimmt ein Argument einfallen. Das Hinspiel nämlich. 3:0 gewann die Mannschaft aus der nördlichen Eifel damals. Das war das bisher wohl schlechteste Saisonspiel der Münsteraner. "Da haben wir total verschlafen, und das gegen eine sehr bieder spielende Dürener Mannschaft", erinnert sich BWA-Zuspieler Arne Bleines.

Bleines ist einer der Spieler, die am Samstag ausfallen werden. Im letzten Ballwechsel des ersten Satzes im Spiel in Aachen zog er sich eine Zerrung in der Wade zu. Wie in der Vorwoche wird Sebastian Förster für ihn einspringen. Auch Tobias Beuker fällt mit Knie-Beschwerden weiter aus. Zurückkehren sollen Angreifer Max Irle sowie Libero Samuel Schleitzer, die in der vergangenen Wochen krank pausierten.



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