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Volleyball

Gegen den Drittliga-Letzten aus Lintorf suchen Frank Ludwig (r.) und der TSC den Weg heraus aus ihrer Krise.

TSC will heraus aus der Krise


von Lars Johann-Krone

(25.11.16) Heraus aus der Krise. Das wollen die Drittliga-Volleyballer des TSC Münster-Gievenbeck. Drei Heimspiele haben sie bislang ausgetragen. Gewonnen hat das Team in eigener Halle noch nicht. Gegen den VfL Lintorf soll diese Bilanz aufpoliert werden. Ganz so rosig ist die Bilanz der BWA-Volleyballer in der Regionalliga auch noch nicht. Dafür verstärkte sich das Team in dieser Woche namhaft. Der Neue muss sich vor dem ersten Spiel nur noch die letzten Körner Sand aus den Klamotten schütteln.

TSC Münster-Gievenbeck - VfL Lintorf (Samstag, 20 Uhr)
Drei mal in Serie unterlag der TSC zuletzt. In der Tabelle und den Köpfen der Spieler machte sich das gar nicht gut. Mit nur vier Punkten ist Gievenbeck Drittletzter, und die Verunsicherung der Spieler war in den jüngsten Spielen immer wieder in entscheidenden Spiel-Situationen zu erkennen. Kein Wunder, dass wichtige Punkte in der Crunchtime eines Satzes an den Gegner gingen.

Nun dürfte es um das Selbstvertrauen in Lintorf nicht unbedingt besser bestellt sein. Der VfL ist Tabellenletzter. Er gewann vor zwei Wochen allerdings erstmals in dieser Saison. Bei der VSG Ammerland, die am ersten Spieltag beim TSC gewann (3:2), setzte sich das Team aus dem östlichen Osnabrücker Land im Tiebreak durch. Und da setzt auch TSC-Trainer Axel Büring an: "Lintorf ist zwar Tabellenletzter. Aber zu glauben, dass wir das Spiel gewinnen, weil wir in der Tabelle über denen stehen, ist Quatsch."

Punkte gegen den Abstieg

Erstmals taucht im Vokabular Bürings vor dem sechsten Spieltag auch das Wort Abstiegskampf auf. In eben jenem sollen jetzt nämlich Punkte gesammelt werden. "Und die würden gegen einen direkten Konkurrenten natürlich doppelt gut tun", so Büring.

Einige Spieler kränkelten in dieser Woche. Erik Kerp wird am Samstag aus privaten Gründen fehlen. Dennoch umgibt den TSC-Trainer ein Gefühl, dass seine Mannschaft dem Umbruch einleiten könnte. "Aber das Gefühl habe ich immer, sonst wäre ich ja als Trainer am falschen Platz", so Büring.
Heimspiel-Tipp: Der Knoten geht auf. Der TSC präsentiert sich konzentriert, ohne zu verkrampfen. Die Folge ist ein klarer 3:0-Erfolg, und das auch noch in eigener Halle.

SG Mondorf - BW Aasee (Samstag, 19 Uhr)
Relativ souverän marschieren die Volleyballer der SG Mondorf bisher durch die Regionalliga-Saison. Vier Siege und eine Tiebreak-Niederlage stehen für die Bonner zu Buche. Am anderen Ende der Tabelle halten sich derzeit noch die Aufsteiger von BW Aasee auf. Zwei Fünf-Satz-Siege brachten bisher vier Zähler und die Gewissheit, dass das Team durchaus in der Liga mithalten kann, zwischendurch aber zu sehr in der Leistung schwankt. Abhilfe schafft jetzt vielleicht Neuzugang Jan Romund, der nach dem Ende seiner Beachvolleyball-Karriere nun bei BW Aasee auflaufen möchte.

Mondorf und sein Nationalspieler

Eventuell läuft er schon am Samstag in Bonn auf. Das hängt davon ab, wie schnell der Verband den Pass erhält und die Freigabe erteilt. Mit oder ohne Romund. Es wird schwer für Münster, bei der SG zu punkten. Mondorf war schon im vergangenen Jahr eines der Topteams der Liga und ist es auch in diesem Jahr. Einer der Gründe ist sicher der Neuzugang Ilja Wiederschein. Der ehemalige Deutsche Nationalspieler hat das Zuspiel bei der SG übernommen. Der Linkshänder hat eine gute Übersicht und ist obendrein gut darin, den zweiten Ball ins Feld des Gegners zu bugsieren.

BWA-Trainer Matthias Warnck geht allerdings recht gelassen in die Partie: "Mondorf ist nicht die Mannschaft, gegen die wir unbedingt punkten müssen. Da sind die kommenden Spiele gegen Minden, Paderborn oder Hörde wichtiger. Von daher können wir befreit aufspielen." Romund steht also vor seinem ersten Spiel für Aasee. Max Irle fällt dafür aus privaten Gründen aus.
Heimspiel-Tipp: Mondorf ist eine klasse zu stark für BW Aasee und gewinnt ziemlich souverän mit 3:1.

TV Cloppenburg - BW Aasee (Sonntag, 16 Uhr)
Kurz und knapp, ohne eine große Schwächephase haben die Volleyballerinnen BW Aasees ihren Höhenflug durch die Dritte Liga auch gegen GfL Hannover fortgesetzt. Münster ist weiter Vierter. In dieser Woche musste sich Trainer Nils Kaufmann allerdings erstmals ernsthafte Gedanken machen. "Einige meiner Spielerinnen haben sich ins Krankenzelt gelegt", berichtet er und grübelt, wie eventuelle Ausfälle aufzufangen wären.

Zuspielerin Saskia Schafberg hatte schon im Hannover-Spiel auf die Zähne gebissen, sich von ihren Schmerzen im Fuß nichts anmerken lassen. Sollte sie ausfallen, könnte Malin Schäfer nach auskurierter Schulter-Verletzung einspringen. Janine Kelm (Außen) und Maike Schwabe (Diagonal) waren erkältet, und auch Lisa Stetzkamp (Mitte) hatte sich krank abgemeldet. Alle Positionen wären also betroffen. Für alle Positionen gäbe es Ersatz, der Kader wäre aber bedrohlich klein. So klein, dass eventuell sogar Wiebke Fieseler nach ihrer Babypause und nur wenigen Trainingseinheiten wieder im Kader stehen könnte.

TVC mit Größenvorteilen

Wer auch immer auf dem Feld steht, Münster sieht sich in Cloppenburg auf jeden Fall einer Mannschaft gegenüber, die Größenvorteile hat. "Wir müssen also schnell und variabel spielen", so Kaufmann.
Heimspiel-Tipp: Zuletzt hat BW Aasee zweimal in Folge auf einen Tiebreak verzichtet. In Bad Laer unterlag Münster mit 1:3. Gegen Hannover gelang ein 3:0. Es wird mal wieder Zeit für fünf Sätze. Kaufmann und seine Volleyballerinnen behalten aber die Nerven und gewinnen 3:2.

VoR Paderborn - TSC Münster-Gievenbeck (Sonntag, 16 Uhr)
Fünf Spiele, fünf Siege. Die Bilanz des Verbandsliga-Tabellenführers VoR Paderborn liest sich gut. In der Tabelle liegen die Volleyballerinnen des TSC Münster-Gievenbeck allerdings nur einen Zähler hinter den Ostwestfälinnen auf Rang zwei, und das, obwohl der TSC erst drei seiner fünf Partien gewann. Drei seiner fünf Siege holte Paderborn eben erst im fünften Satz. Der TSC gewann, wenn er gewann, deutlich.

Junge Mannschaft aus Paderborn

Volleyball Regionalkader, dafür steht VoR. Der Klub widmet sich der Arbeit mit talentierten Volleyballerinnen und Volleyballern in der Region Paderborn. Nachwuchsarbeit wird im Verein groß geschrieben. Die Gievenbeckerinnen treffen also auf ein junges Team. "Deutlich gewonnene und deutlich verlorene Sätze wechseln sich bei VoR oft ab. Von daher ist es schwierig vorherzusagen, was passieren wird", meinte TSC-Coach Hans Stuckenbrock vor dem Spitzenspiel.

Gievenbeck tat sich im vergangenen Spiel gegen Bielefeld stellenweise zwar schwer, hatte Probleme, sich auf die langsame Spielweise des Gegners einzulassen. Allerdings machten auch in diesem Spiel die deutlich besseren Angriffe der Gievenbeckerinnen den Unterschied. Das soll auch in Paderborn so sein. Vor allem über die Mitte sollte der TSC im Vorteil sein.
Heimspiel-Tipp: Die Partie geht in den Tiebreak, und dort setzen sich die jungen Paderbornerinnen knapp durch.



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 25    100:29 67  
2    Conc. Albachten 25    67:26 66  
3    Germ. Hauenhorst 25    70:27 64  
4    SC Halen 25    83:41 59  
5    Warendorfer SU 25    66:22 56  

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